Rückblick

Mein Lesemonat Januar

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Ich muss zugeben, dass der Januar mir irgendwo zwischen Unistress, Prüfungsstress, Lernstress und noch mehr Unistress ein wenig verloren gegangen ist – irgendwie hatte ich immer irgendetwas zu tun und bin zu nichts so wirklich gekommen. Das merkt man an meinem Blog – eigentlich hatte ich mir nämlich für das neue Jahr eine ganze Menge cooler, neuer Ideen ausgedacht, um nicht ständig nur Rezensionen und Monatsrückblicke zu schreiben, was aber diesen Monat komplett untergegangen ist – aber auch schon an den Büchern, die ich gelesen habe selbst, denn auch in dieser Hinsicht habe ich im Januar leider nicht so viel geschafft, wie ich wollte – klägliche drei Stück sind es geworden. Die mochte ich dafür aber zumindest auch alle sehr gerne!
Und um diese Bücher geht es:

Der Report der Magd – Margaret Atwood
(398 Seiten)

Love in the Time of Global Warming – Francesca Lia Block
(230 Seiten)

Naokos Lächeln – Haruki Murakami
(416 Seiten)

Insgesamt sind das 1044 Seiten, was sogar etwas mehr ist, als ich erwartet hätte. Ich hoffe trotzdem, dass das kein Omen für den Rest des Jahres ist – 2016 habe ich ja mit fast 4500 Seiten begonnen, und auch der Rest des Jahres ist dann lesetechnisch sehr erfolgreich geworden.
Mein Highlight diesen Monat war ohne Zweifel „Naokos Lächeln“ von Haruki Murakami. Es war mein erstes Buch von Murakami, aber mit Sicherheit nicht mein letztes – denn „Naokos Lächeln“ hat mich mit seiner grandiosen, atmosphärischen Erzählweise komplett mitgerissen. Es war so ruhig und gleichzeitig so spannend – einfach ein einzigartiges Buch, dem ich mich absolut nicht mehr enziehen konnte.
Auch die anderen beiden Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe, mochte ich aber wie gesagt sehr gerne. „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood stand schon seit Ewigkeiten auf meiner Leseliste, und ich habe mich sehr gefreut, es zusammen mit dem Zwitscherbooks-Buchclub zu lesen. Der Roman ist nicht nur spannend und gut geschrieben sondern geht auch wirklich unter die Haut und spricht dabei zahllose wichtige, gesellschaftliche Themen an – ohne Zweifel mehr als nur lesenswert. Auch von Margaret Atwood will ich in Zukunft gerne noch mehr lesen!
Auch „Love in the Time of Global Warming“ von Francesca Lia Block hat mich trotz seiner Kürze begeistert. Mit seinem wunderschönen, poetischen Schreibstil, der leichten, fast fließenden, an die Odyssee angelehnten Geschichte, den liebenswerten Charakteren und natürlich der vielen Queerness ist es ein ganz besonderes Buch, das ich gerne irgendwann noch einmal lesen möchte!
Enttäuschungen gab es diesen Monat glücklicherweise keine – nur meine Lesevorsätze konnte ich nicht alle einhalten. Mit „Love in the Time of Global Warming“ hatte ich zwar ein Buch mit einer queeren Protagonistin und mit „Naokos Lächeln“ eines mit einem – natürlich – asiatischen Protagonisten, aber einen deutschen Autor habe ich diesen Monat leider nicht untergebracht. Auch ein neues Genre oder eine neue Buchform habe ich diesen Monat nicht ausprobiert, aber dafür habe ich ja auch noch Zeit – nach den Klausuren dann vielleicht.

Das war er dann auch schon wieder, mein – diesmal etwas kürzerer – Monatsrückblick für den Januar. Ich hoffe, ihr seid gerade alle etwas weniger gestresst als ich und kommt deshalb vielleicht auch etwas häufiger zum Lesen.
Habt ihr im neuen Jahr denn schon einen Schatz entdeckt, den ich unbedingt auf meine Wunschliste setzen oder auf meinem SuB nach oben schieben sollte? Oder habt ihr vielleicht ganz im Gegenteil ein Buch gelesen, das euch maßlos enttäuscht hat, und von dem ich lieber Abstand nehmen sollte? Habt ihr eines der Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe, vielleicht auch schon gelesen? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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