Rückblick

Mein Lesemonat April

Hallo, ihr Lieben! Diesen April habe ich eine Hausarbeit fertig geschrieben, mein achtes – und vorraussichtlich letztes! – Bachelorsemester begonnen und außerdem Geburtstag gehabt. Es war also ein ziemlich ereignisreicher Monat für mich, weshalb ich auch kaum zum Lesen gekommen bin – sechs Bücher hatte ich mir vorgenommen, drei sind es dann schlussendlich geworden.
Und diese hier waren es:

Das dunkle Herz des Waldes – Naomi Novik
571 Seiten

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten – Becky Chambers
544 Seiten

Skargat: Der Pfad des schwarzen Lichtes – Daniel Illger
(Skargat #1)
568 Seiten

Insgesamt sind das 1683 Seiten – wie in den bisherigen Monaten dieses Jahres auch deutlich weniger als ich noch letztes Jahr im Durchschnitt pro Monat gelesen habe. Ich schiebe das mal auf die Uni, denn da ich dieses Semester einen wirklich ziemlich vollen Stundenplan habe und noch dazu mein Bachelorarbeit auf dem Plan steht wird mein Lesepensum sich auch die nächsten Monate höchstwahrscheinlich nicht gerade erhöhen.

Mein Lieblingsbuch diesen Monat war ohne Zweifel „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik. Ich hatte gar keine allzu großen Erwartungen an das Jugendbuch, war dann aber total begeistert von den Charakteren, dem Worldbuilding und schlicht und ergreifend dem einzigartigen Charme dieses märchenhaften Romans. Definitiv ein Buch, das ich irgendwann noch einmal lesen werde!
Die anderen beiden Bücher die ich diesen Monat gelesen habe waren beide keine Enttäuschungen, komplett vom Hocker gerissen haben sie mich aber leider auch nicht. Becky Chambers „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ war eine leichte, schnelle Space-Opera mit wahnsinnig liebenswerten Charakteren, die mir zwar viel Spaß gemacht hat, mich schlussendlich aber einfach nicht so wirklich packen konnte. Vor allem lag das wohl an der teilweise etwas unzusammenhängenden, teilweise aber auch etwas nichtssagenden Handlung, bei der mir irgendwie der rote Faden gefehlt hat. Sehr schön fand ich dafür aber, wie vielfältig das Buch ist – so gibt es zum Beispiel eine queere Protagonistin, eine Romanze zwischen zwei Frauen, einen ganzen Haufen nicht-binärer Geschlechersysteme sowie geschlechtsneutrale Pronomen, und eine deutliche Ableismuskritik.
Bei „Skargat: Der Pfad des schwarzen Lichtes“ von Daniel Illger mochte ich vor allem den Schreibstil und den Protagonisten, Mykar, sehr gerne. Es hat mir außerdem sehr gut gefallen, wie mysteriös das Buch war – genau das war aber auch manchmal das Problem. Ich hatte doch das ein oder andere Mal das Gefühl, dass das Buch einfach nicht wirklich auf den Punkt kommt, beziehungsweise vielleicht gar nicht so genau weiß, wo es eigentlich hinwill. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht und ich hoffe, den zweiten Band auch bald lesen zu können!

Obwohl ich diesen Monat nur so wenig gelesen habe habe ich doch einige meiner Lesevorsätze für dieses Jahr erreicht – mit „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ hatte ich wie gesagt ein Buch mit einer queeren Protagonistin dabei, und mit „Skargat: Der Pfad des schwarzen Lichtes“ ein Buch eines deutschen Autors.
Mit den neuen Buchformen und Genres hat es dafür wieder nicht so gut geklappt – ich glaube, diesen Punkt werde ich einfach bis nach Abschluss meiner Prüfungen dieses Semester verschieben müssen, wenn ich wieder genug Zeit und Energie habe, um über sowas wirklich nachzudenken – und mein SuB hat sich dank meines Geburtstags wohl eher vergrößert als abgebaut. Ich habe wirklich eine ganze Menge toller Bücher gekriegt, die ich euch hoffentlich bald noch einmal genauer zeigen werde!
Auch von meiner Leseliste habe ich diesen Monat kein Buch gelesen, obwohl ich mir zu diesem Zweck eigentlich „Wonder“ von R.J. Palacio vorgenommen hatte. Mir hat dann aber einfach die Zeit gefehlt – vielleicht schaffe ich es ja im Mai, denn ich bin wirklich schon sehr gespannt auf das Buch! Außerdem will ich nächsten Monat noch Chuck Wendigs „Star Wars Nachspiel – Lebensschuld“ fertig lesen, welches ich schon begonnen habe, und hoffentlich auch „Days of Blood and Starlight“ von Laini Taylor, welches ich mir eigentlich auch schon für diesen Monat vorgenommen hatte.

Wie war euer Lesemonat April denn so? Habt ihr eher viel oder auch eher wenig gelesen? War ein neues Lieblingsbuch dabei, oder habt ihr vielleicht sogar eines von den Büchern gelesen, die ich auch gelesen habe? Was habt ihr euch für den Mai so vorgenommen? Lasst mir wie immer gerne einen Kommentar da – ich freue mich!

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