Rückblick

Mein Lesemonat April

Nachdem ich im letzten Monat von einem derartigen Lesetief geplagt wurde, dass ich kein einziges Buch beendet habe, hatte ich fast schon erwartet, dass es im April auch nicht anders laufen würde – und dann habe ich in der letzten Woche des Monats doch noch drei Bücher beendet, nämlich diese hier:

Die Unerträgliche Leichtigkeit des Seins – Milan Kundera
451 Seiten

Die Schöpfer der Wolken – Marie Graßhoff
523 Seiten

Birthday Girl – Haruki Murakami
75 Seiten

Insgesamt macht das 1049 Seiten – ich hoffe, das hält an und die Leseflaute ist somit endlich vorüber!

Highlights und Enttäuschungen

Der wahrscheinlich einzige Vorteil von Lesetiefs ist wohl, dass man irgendwie nur gute Bücher liest – ich hätte mich diesen Monat einfach nicht motivieren können, irgendetwas zu lesen, das mir nicht wirklich, wirklich gut gefällt. Somit gab es im April wohl nur Highlights für mich – so wie Milan Kunderas „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“, welches ich für die Uni gelesen und wirklich unheimlich gemocht habe. Obwohl ich vor allem mit der Figur des Tomas ab und an meine Probleme hatte, habe ich das Gefühl, das das Buch erzeugt, wirklich genossen. Ich fand es außerdem sehr interessant, dass die Geschichte oft nicht linear erzählt wird, was aber für die Leser_innen nicht immer sofort ersichtlich ist, sodass manche Zusammenhänge sich erst deutlich später ergeben. Ein wirklich tolles Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!

Außerdem habe ich „Die Schöpfer der Wolken“ beendet, welches ich schon im März begonnen hatte. Wieder einmal war ich begeistert davon, wie komplex und vielschichtig Marie Graßhoff ihre Werke und Welten aufbaut – wirklich großartig! Was mir außerdem wirklich gefallen hat war, dass das Buch komplett ohne Liebesgeschichte auskommt.
Auch „Birthday Girl“ von Haruki Murakami, welches ich passenderweise zum Geburtstag bekommen habe, mochte ich sehr, sehr gerne! Ich denke noch immer über die Erzählung nach und auch die Illustrationen haben mir wirklich gut gefallen – ich bin wirklich beeindruckt von dem, was Murakami da auf wenigen Seiten erschaffen hat.

Erreichte Leseziele

Um meine Leseziele habe ich mir diesen Monat wirklich absolut keine Gedanken gemacht. Bücher von der Leseliste, russische Bücher oder Autor_innen waren deshalb auch nicht dabei, mit Marie Graßhoff habe ich aber zumindest mal wieder eine deutschsprachige Autorin gelesen. Außerdem hatten sowohl natürlich „Birthday Girl“, als auch „Die Schöpfer der Wolken“, nicht-weiße Protagonist_inn_en.

Was ich nächsten Monat lesen möchte

Ich hoffe, dass ich im Mai „Pnin“ von Vladimir Nabokov beenden kann, das ich diesen Monat bereits begonnen habe. Außerdem hoffe ich, dass ich auch „Krieg und Frieden“ endlich mal wieder zur Hand nehmen werde – ich habe nämlich gerade gemerkt, dass die Diskussionsrunde zu Volume 2, die ich irgendwie erst im Mai im Kopf hatte, tatsächlich schon vor zwei Wochen war. Nicht nur habe ich sie komplett verpasst, weshalb ich ein wirklich wahnsinnig schlechtes Gewissen habe, ich habe auch Volume 1 noch nicht einmal fertig gelesen – hoffentlich kann ich die Etappe zumindest bis bis zur nächsten Runde aufholen, hinterhet hängen werde ich dann wohl oder übel aber trotzdem noch ein ganzes Stück.
Ich sehe dem Mai alles in Allem aber ganz positiv entgegen. Ich hoffe, dass mich meine Leseflaute nicht wieder einholt, denn das Lesen hat mir in den letzten zwei Monaten wirklich gefehlt!

Was habt ihr im April so gelesen und was wollt ihr im Mai lesen? Welche Highlights sollte ich unbedingt auf meine Wunschliste schreiben? Lasst es mich wie immer gerne in den Kommentaren wissen!

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