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Neuzugänge im Mai

Ich war dieses Jahr bisher eigentlich wirklich gut darin, keine neuen Bücher zu kaufen und stattdessen an meinem SuB zu arbeiten – bis diesen Monat. Sage und schreibe 14 neue Bücher sind bei mir eingezogen! Meine einzige Ausrede ist, dass sie alle entweder sehr billig oder sogar umsonst waren, sodass ich insgesamt nur etwa 20€ für alle Bücher ausgegeben habe. Obwohl ich trotzdem noch irgendwie ein ziemlich schlechtes Gewissen habe freue mich sehr über meine Neuzugänge und möchte sie euch deshalb gleich einmal vorstellen!

Gleich zu Beginn des Monats habe ich diese drei Bücher in einem kostenlosen Bücherschrank entdeckt und mitgenommen:

About a Boy – Nick Hornby

Will ist 36 und hipp wie ein Teenager. Er ist Single, hat keine Kinder, dafür aber den perfekten Ort gefunden, um Frauen kennenzulernen: Gruppen für alleinerziehende Mütter, die alle hoffen, einen netten Kerl kennenzulernen. So trifft Will den zwölfjährigen Marcus, und seine frischgeschiedene Mutter. Schnell werden der trendbewusste Womanizer und der Junge, der so uncool ist, daß seine Mitschüler ihn links liegen lassen, dicke Freunde, und irgendwann lernt das ungleiche Paar – der Jüngere steckt noch nicht ganz in der Pubertät, der Ältere scheint sie immer noch nicht hinter sich gelassen zu haben – gemeinsam, was es heißt, erwachsen zu werden…

Supergute Tage, oder: Die sonderbare Welt des Christopher Boone – Mark Haddon

Christopher ist 15 und Asperger-Autist. Er weiß eine ganze Menge über Mathe und nur sehr wenig über Menschen. Er mag Listen, Muster, und die Wahrheit. Er hasst es angefasst zu werden, und außerdem die Farben braun und gelb. Er ist alleine noch nie weiter als bis ans Ende der Straße gegangen, aber als er den Nachbarshund ermordert auffindet will er den Fall aufklären – und macht sich auf eine furchteinflößende Reise, die seine Welt auf den Kopf stellen wird.

Franny and Zooey – J.D. Salinger

»Franny« ist zwanzig und besucht ihren Freund Lane übers Wochenende im College. Doch das Treffen verläuft nicht wie geplant. Franny erleidet einen Nervenzusammenbruch, weil sie im Leben und im Studium keinen Sinn mehr findet. Sie kehrt todunglücklich nach Hause zurück, und ihre Mutter weiß nicht, wie sie ihr noch helfen soll. Frannys älterer Bruder, der hochintelligente, gutaussehende Zooey ist erfolgreicher TV-Schauspieler und geübt im Umgang mit Sinnkrisen – er will ihr mit seinem ganz eigenen zynischen Blick auf die Welt helfen.

Auf alle drei Bücher hatte ich schon länger ein Auge geworfen. „About a Boy“ von Nick Hornby hatte ich schon oft in verschiedenen Buchläden in der Hand und habe es dann doch jedesmal nicht mitgenommen – umso mehr freue ich mich, es jetzt trotzdem lesen zu können!
Mark Haddons „Supergute Tage, oder: Die sonderbare Welt des Cristopher Boone“ steht auf meiner Wunschliste, seit ich vor einiger Zeit ein (wirklich sehr gutes!) Theaterstück zu dem Buch gesehen habe. Mein kleiner Bruder ist autistisch, weswegen ich allen Medien, die autistische Kinder beinhalten aber nicht von autistischen Menschen geschrieben oder produziert werden immer ersteinmal sehr kritisch gegenüber stehe – hier wird „Supergute Tage“ sich noch beweisen müssen!

Ein ganz besonderer Glücksgriff an diesem Tag war „Franny and Zooey“ von J.D. Salinger, welches ich schon lange lesen wollte. Das habe ich dann auch direkt getan, sodass ich dieses Buch gleich wieder von meinem SuB streichen konnte – zumindest eine kleine Erleichterung für mein Gewissen. Ich habe „Franny and Zooey“ wirklich wahnsinnig gerne gelesen, aber weil dieser Blogpost bestimmt ohnehin wieder viel zu lang wird möchte ich jetzt nicht allzu viele Worte darüber verlieren und stattdessen lieber auf meine Rezension des Buches verweisen!

Zwei weitere Schätze habe ich im Regal meiner Mutter entdeckt, wo sie ohnehin nur Staub angesetzt hätten, weshalb ich sie kurzerhand mitgenommen habe!

Der Spieler – Fjodor Dostoevskij

Selbst der Magie des Spiels erlegen und in eine unglückliche Liebesaffäre verstrickt, hat Dostojewskij in nur drei Wochen diesen berühmten Roman niedergeschreiben – eine burleske, gelegentlich grotesk komische Geschichte um eine Gruppe von Menschen, die, kurz vor dem finanziellen Ruin stehend, im fiktiven Kurort Roulettenburg auf den Geldsegen einer umfangreichen, alle erlösenden Erbschaft wartet – und mittendrin der junge Alexej, der im Spielrausch seine Geliebte zu verlieren droht…

Neben „Der Spieler“ habe ich auch noch „Der Postmeister“ mitgenommen, eine Kurzgeschichtensammlung von Pusckin, die ich in Ermangelung einer Inhaltsangabe – es ist nunmal kein Roman – nicht genauer vorstellen werde. So wird es wohl leider auch der Gedichtsammlung von Rilke ergehen, die ich bei uns im Haus zufällig dort gefunden habe, wo normalerweise die unerwünschte Werbung landet. Ich habe das mal als „Kann mitgenommen werden“ interpretiert, und hoffe nun, mich meinen Lesezielen 2017 entsprechend ein bisschen mehr an Gedichte heranwagen zu können. Auf beide freue ich mich also auf jeden Fall schon sehr!

Der größte Teil meiner neuen Bücher stammt diesen Monat allerdings aus einer reBuy- und einer Medimops-Bestellung.

Das Haus Zeor – Jacqueline Lichtenberg

Genetische Mutation hat die Menschheit in zwei verschiedene Arten gespalten: in Gens und Simes. Die Simes können nur überleben, wenn sie einen Stoff aus dem Blut der Gens entnehmen – aber die Gens überleben diesen Transfer nur selten. Nur das Haus Zeor, ein Familienclan der Simes, kennt eine Methode, bei der der Spender am Leben bleiben kann – doch sie gilt als abtrünnig und pervers…

Lisey’s Story – Stephen King

Liseys berühmter Mann, der Schriftsteller Scott Landon, ist tot – und sein Nachlass weckt albtraumhafte Ahnungen in ihr, die bald grausame Gewissheit werden… Stück für Stück werden sorgsam verdrängte Erinnerungen in ihr wach: an eine andere Welt, die sie einst mit Scott besucht hat, tagsüber ein märchenhaftes Paradies, während nachts überall das Böse lauert. Ob Scott dort auf sie wartet, damit sie ihn ins Leben zurückholt?

Eigentlich wollte ich nur meine eigene Ausgabe von Jacqueline Lichtenbergs „Das Haus Zeor“ besitzen, welches ich vor Jahren einmal gelesen und sehr gut gefunden habe. In meiner Medimops-Bestellung hat das auch fast geklappt. Dann habe ich aber noch „Lisey’s Story“ entdeckt, das ich ohnehin schon lange einmal lesen wollte, und bin dem Stephen King Kaufrausch verfallen – spätestens in meiner sofort danach getätigten reBuy-Bestellung ist dann alles etwas aus dem Ufer gelaufen.

Schlaflos: Insomnia – Stephen King

Das Grauen kehrt nach Derry zurück. Ralph schläft immer weniger. Von Tag zu Tag wacht er früher auf. Bei seinen nächtlichen Spaziergängen durch Derry sieht er unheimliche Dinge, die er zunächst für Halluzinationen hält, die ihn aber zunehmend an seinem Verstand zweifeln lassen. Bis er erkennt dass er in Ereignisse von kosmischer Bedeutung verstrickt ist und das Leben aller Einwohner Derrys allein von ihm abhängt …

Das Bild: Rose Madder – Stephen King

Norman Daniel ist ein guter und pflichtbewußter Polizist. Seiner Ehefrau Rosie zeigt er sich aber als brutaler Schläger. Selbst, nachdem sie schwanger geworden ist, prügelt er sie. Als Rosie ihr Baby verliert, verläßt sie ihn und taucht unter. Nach 14 Jahren Ehehölle bringt Rosie Daniels endlich die Kraft auf, vor der Gewalt ihres brutalen Mannes zu fliehen – doch der rachelüsterner Cop folgt ihr dicht auf den Fersen.

Sarah – Stephen King

Als seine Frau überraschend an einem Hirnschlag stirbt, bricht die Welt des Bestsellerautors Michael Noonan zusammen. Vier Jahre später trauert er noch immer. Wie es scheint, hat er nicht nur seine Frau verloren, sondern auch seine Fähigkeit zu schreiben. Da er in seinen Träumen immer wieder sein Sommerhaus in Castle Rock, Maine sieht, zieht er sich dorthin zurück, um die Schreibblockade endlich zu überwinden. Doch dort lauert das Böse

Duma Key – Stephen King

Der reiche Bauunternehmer Edgar Freemantle hat bei einem schweren Unfall den rechten Arm eingebüßt und mehrere Knochenbrüche erlitten. Seine Kopfverletzung führt zu Lücken in der Erinnerung, und die Schmerzen treiben ihn in den Wahnsinn. Auf Anraten seines Arztes zieht er sich in ein Strandhaus auf der Florida-Insel Duma Key zurück, um dort Linderung in der Malerei zu finden. Seine Bilder entstehen wie im Fieberwahn, und die Insel scheint ein in ihm schlummerndes Talent auf seltsame Weise zu verstärken. Bald wird klar, dass seinen Bildern die unbändige Kraft innewohnt, die Wirklichkeit zu verändern…

Der Gefangene des Himmels – Carlos Ruiz Zafón

Nach „Der Schatten des Windes“ und „Das Spiel des Engels“ der neue große Barcelona-Roman von Carlos Ruiz Zafón. – Barcelona, Weihnachten 1957.
Der Buchhändler Daniel Sempere und sein Freund Fermín werden erneut in ein großes Abenteuer hineingezogen. In der Fortführung seiner Welterfolge nimmt Carlos Ruiz Zafón den Leser mit auf eine fesselnde Reise in sein Barcelona. Unheimlich und spannend, mit unglaublicher Sogkraft und viel Humor schildert der Roman die Geschichte von Fermín, der „von den Toten auferstanden ist und den Schlüssel zur Zukunft hat“.

Kafka am Strand – Haruki Murakami

Der 15-jährige Kafka Tamura reißt von zu Hause aus und flüchtet vor einer düsteren Prophezeiung seines Vaters auf die Insel Shikoku. Seine abenteuerliche Reise führt ihn in eine fremde Stadt, wo er der faszinierenden Bibliotheksleiterin Saeki begegnet und ihr verfällt. Der alte, seit einem Unfall als Kind geistesschwache Nakata kann mit Katzen sprechen und glaubt nun, in einen Mordfall verwickelt zu sein – auch er flieht aus Tokyo und gleitet genau wie Kafka ab in eine fremde, seltsame Welt.

Wir ihr seht ist also eine ganze Menge neuer Stephen King Lesestoff bei mir eingezogen – ich hoffe, zumindest etwas davon diesen Oktober lesen zu können, wenn ich hoffentlich wieder einen Stephen King Lesemonat veranstalten werde!
Außerdem ist in meinem Einkaufswagen noch „Der Gefangene des Himmels“ von Carlos Ruiz Zafón gelandet, der dritte Band der „Der Schatten des Windes“-Saga, die ich nun endlich komplett habe und hoffentlich bald ganz lesen werde – zumindest Band zwei habe ich mir für den Juni bereits vorgenommen!
Nachdem ich dieses Jahr „Naokos Lächeln“ gelesen und geliebt habe konnte ich zu einem weiteren Buch von Haruki Murakami auch nicht nein sagen, und so musste ich „Kafka am Strand“ einfach auch noch mitbestellen. Genau wie „Franny and Zooey“ habe ich aber auch dieses großartige Buch bereits gelesen und deshalb absolut kein schlechtes Gewissen mehr, weil ich es gekauft habe – dafür war es ohnehin schlichtweg viel zu gut. Auch hierzu habe ich bereits eine Rezension veröffentlicht!

Puh, das waren sie also, meine Neuzugänge im Mai – wirklich ein ganz schöner Stapel. Hat denn irgendjemand überhaupt den Weg bis hier unten geschafft, oder seid ihr alle bei der Hälfte abgesprungen? Verübeln kann ich es euch eigentlich nicht. :‘)
Wer noch da ist, der darf wie immer gerne einen Kommentar dalassen – habt ihr ja eines der Bücher, die bei mir eingezogen sind bereits gelesen? Habt ihr kürzlich vielleicht auch einen unvernünftig großen Bücherkauf getätigt, und wenn ja, was war dabei? Droht ihr auch bald von eurem SuB erschlagen zu werden, und irgendwie wächst er trotzdem immer weiter? Oder habt ihr euren SuB tatsächlich im Griff und könnt mir Tipps für meinen geben? Lasst es mich wissen – ich würde mich auf jeden Fall freuen!

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Geburtstagsbücher!

Hallo, ihr Lieben! Wie manche von euch vielleicht schon wissen, und wie ich auch schon in meinem Monatsrückblick für den April erwähnt habe, habe ich letzten Monat meinen 22. Geburtstag gefeiert! An meinem eigentlichen Geburtstag, dem 28. April, war ich erst mit meinem Freund lecker essen und danach noch im Kino. Wir haben Guardians of the Galaxy 2 gesehen, der mir übrigens sehr gut gefallen hat! Am Tag danach gab es dann eine kleine Feier mit Kuchen und Geschenken bei meiner Familie zuhause. Mit stylischen Hochglanzbildern davon kann ich zwar eher nicht dienen – ich wollte den Kuchen einfach lieber essen, als ihn zu fotografieren – dafür kann ich euch aber versichern, dass ich einen wirklich grandiosen Tag im Kreise meiner Liebsten hatte!
Wie versprochen will ich euch jetzt außerdem gerne die Bücher vorstellen, die ich zum Geburtstag bekommen habe.

 A Little Life von Hanya Yanagihara

Vier Männer aus einem kleinen College in Massachusetts ziehen nach New York, um dort ihren Weg zu gehen. In der Mitte der Gruppe ist Jude – charismatisch, brilliant und innerlich zerbrochen. Über die Jahrzehnte vertiefen und verstricken sich ihre Beziehungen zueinander, und immer mehr werden die Freunde in Judes schmerzhafte Welt hineingesogen.
Rauschhaft, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzählt das Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.

„A Little Life“ ist wohl eines der am meisten gehypten Bücher der letzter Zeit. Nicht nur von Literaturkritikern wird es hochgelobt, auch in Bloggerkreisen habe ich noch kein einziges negatives Wort darüber gehört – stattdessen regnet es geradezu Lobeshymnen auf das Buch, das über alle Maßen beeindruckend, phänomenal, mitreißend, schmerzhaft, tiefschürfend und einfach generell fantastisch sein soll. Schon lange will ich es auch gerne lesen, weshalb es auf meiner Geburtstagswunschliste auch an ganz oberster Stelle stand. Ich bin wirklich schon mehr als nur gespannt auf das Buch – ich hoffe, es gefällt mir genauso gut, wie es dem Rest der Welt zu gefallen scheint!

The Book of Strange New Things von Michel Faber

Peter Leigh ist ein Missionar auf der Reise seines Lebens. Er lässt seine geliebte Frau Bea zurück und macht sich auf den Weg, um Gott in die entferntesten Ecken der Galaxis zu bringen – eine Unternehmung die alles in Frage stellt: Seinen Glauben, seine Kraft, seine Geduld, und die Liebe, die zwei Menschen zusammenhält, auch wenn sie Welten voneinander trennen.

„The Book of Strange New Things“ steht schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste. Schon als ich das erste Mal davon gehört habe, war ich fasziniert von dem Inhalt, der nicht nur wahnsinnig interessant klingt sondern auch vielversprechend anders zu sein scheint, als alles, was ich bisher gelesen habe. Ich weiß selbst noch gar nicht so richtig, was mich bei diesem wirklich sehr besonders klingenden Buch erwarten wird, bin aber wirklich schon überaus gespannt darauf!

Das Labyrinth der Lichter von Carlos Ruiz Zafón

Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

„Der Schatten des Windes“ gehört zu den besten Büchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe – noch immer denke ich oft an die magische Welt, die Carlos Ruiz Zafón in seinem Werk erschaffen hat. Letzt Jahr auf der Leipziger Buchmesse habe ich mir den zweiten Band, „Das Spiel des Engels“, gekauft, und habe mich schon gefreut, als vor ein paar Monaten entdeckt habe, dass der finale Teil seiner Reihe, „Das Labyrinth der Lichter“ erschienen ist – umso natürlich jetzt, als ich das Buch überraschend zum Geburtstag bekommen habe. Ich freue mich schon wahnsinnig, wieder in Zafóns wunderbare Welt einzutauchen!

Seraphina von Rachel Hartman

Vierzig Jahre Frieden haben nur wenig getan, um das Misstrauen, das im Königreich Goredd zwischen Drachen und Menschen herrscht, zu mindern. Als Lehrer unterstützen die Drachen Universitäten mit ihrer einzigartig logischen, mathematischen Denkweise – doch je näher der Jahrestag des Friedensabkommens kommt, desto angespannter wird die Situation. Als ein auffällig nach Drachenart begangener Mord am königlichen Hof geschieht droht die Lage zu eskalieren.
Seraphina Dombegh, die in die Ermittlung hineingezogen wird, hat Grund beide Seiten zu fürchten. Doch plötzlich kommt sie einem viel größeren Geheimnis auf die Spur…

Die Zeit, in der ich am allerliebsten Drachenbücher gelesen habe, ist eigentlich schon eine ganze Weile vorbei – „Seraphina“ hat mich aber trotzdem sofort angesprochen – und das nicht nur wegen des hübschen Covers. Ich freue mich schon sehr auf die – hoffentlich aufregende! – Detektivgeschichte und bin wirklich gespannt auf Rachel Hartmanns mathematische Drachen. Ich bin mir sicher, so habe ich die Fabelwesen noch nie gelesen!

Diese vier Bücher habe ich also zum Geburtstag bekommen,und wie ihr seht freue ich mich auf alle schon sehr! Hat von euch denn vielleicht schon jemand eines oder sogar mehrere dieser Bücher gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr sie? Lasst mir doch einen Kommentar da, wenn ihr mögt – ich weiß nämlich auch noch gar nicht, mit welchem Buch ich am besten anfangen soll und würde am liebsten einfach alle auf einmal lesen, Empfehlungen sind also wie immer gerne gesehen!

 

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Der Netflix Buch Tag

Diesen (wie ich finde) ziemlich coolen Tag habe ich vor ein paar Tagen auf Liesas Blog entdeckt und mich kurzerhand entschlossen, ihn auch zu machen. Zu ihrem Post kommt ihr hier. Erfunden erfunden wurdee der Tag übrigens von einem BookTube-Account namens A Darker Shade of Whitney!

So, genug Vorgeplänkel – los geht’s mit den Fragen!

Recently Watched – Das letzte Buch, das du beendet hast.

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomie Novik, auf englisch „Uprooted“. Das Buch hat mir wirklich total gut gefallen, ich mochte sowohl die Geschichte als auch die Charaktere und das World Building wahnsinnig gerne. Eigentlich hat mir an dem Buch im Vorfeld gerade gefallen, dass es mal keine Reihe sondern einfach nur ein Stand-Alone ist, bei dem man nicht noch fünf weitere Bände kaufen muss, um zu erfahren, wie es ausgeht, aber jetzt würde ich zu einer Fortsetzung gar nicht mehr nein sagen!

Top Picks – Ein Buch, das dir aufgrund deines Lesegeschmacks empfohlen wurde.

Mir werden ehrlich gesagt total selten Bücher empfohlen, und wenn, dann basieren diese Empfehlungen meistens eher auf dem Geschmacks des Empfehlenden – „Ich habe letztens ein total gutes Buch gelesen, das solltest du dir unbedingt auch holen!“ – als auf meinem. Wenn ich so darüber nachdenke war die Schwester meines Freundes tatsächlich die einzige Person, die mir in letzter Zeit mal ein Buch empfohlen hat, weil es mir gefallen könnte, nämlich „Die Elfen“ von Bernhard Hennen. Tatsächlich hat das Buch mir auch sehr gut gefallen!

Recently Added – Das Buch, das du zuletzt gekauft hast.

Zuletzt ein Buch gekauft habe ich mir auf der Leipziger Buchmesse, und zwar „Kernstaub“ von der wunderbaren Marie Graßhoff! Ich besitze das Buch eigentlich schon seit Jahren als eBook, wollte es aber nun doch noch einmal als physische Ausgabe besitzen – ich lese zwar prinzipiell sehr gerne auf meinem Kindle, finde das aber bei langen Büchern doch irgendwie anstrengend, weshalb ich mich jetzt gerne noch einmal mit dem Taschenbuch an die Welt von „Kernstaub“ heranwagen will.

Popular on Netflix – Bücher, von denen jeder schon gehört hat (zwei, die du gelesen hast, zwei, die du gar nicht lesen willst)

Puh, ganz schön schwer, sich hier auf nur ein paar Bücher zu beschränken – es gibt so viele bekannte Bücher, von Klassikern bis zu relativ neuen, dafür aber auf allen Social Media Kanälen gehypten Young Adult Romanen. Deshalb habe ich mir meine zwei Bücher für diese Antwort mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip ausgesucht. Zum einen wäre da „Fangirl“ von Rainbow Rowell, eines der wohl beliebtesten zeitgenössischen Jugendbücher der letzten Jahre, das ich sehr süß, fluffig und unterhaltsam fand, und zum anderen „Dracula“ von Bram Stoker, welches ich vor ein paar Jahren für die Uni lesen musste und regelrecht verschlungen habe, so gut hat mir die atmosphärische Geschichte gefallen.
Eher nicht lesen werde ich wohl „Red Queen“ von Victoria Aveyard und „Uninvited“ (zu deutsch „Infernale“) von Sophie Jordan. Beide waren vor einiger Zeit auf gefühlt jedem Bookstagram-Foto und auf jedem Buchblog vertreten, aber mich sprechen sie einfach überhaupt nicht an.

Comedies – Ein lustiges Buch

Was lustige Bücher angeht bin ich richtig schlecht, weil ich kaum gezielt lustige Bücher lese, und wenn mir doch mal eins unter kommt kann ich über die Witze meistens überhaupt nicht lachen. Ein sehr humorvolles Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, war aber „Warm Bodies“ von Isaac Marion, welches mir wirklich viel Spaß gemacht hat!

Dramas – Ein Charakter, der eine total Dramaqueen ist

Weil Liesa in ihrem Beitrag bereits Jace und Clary aus der „The Mortal Instruments“ Reihe erwähnt hat wollte ich die beiden nicht nochmal für die gleiche Frage verwenden – obwohl sie wirklich ein Paradebeispiel sind! – und habe mich stattdessen für Jamie Fraser aus Diana Gabaldons „Outlander“ Reihe etnschieden. Obwohl das Buch stellenweise wirklich problematisch ist hat es mir vor einigen Jahren eigentlich ganz gut gefallen, nur Jamie mit seiner anstrengenden, aufmüpfigen, egozentrischen, und – ja! – total überdramatischen Art wollte mir so überhaupt nicht gefallen.

Animated – Ein Buch mit Cartoons auf dem Cover.

Außer den Massen an Mangas, die ich mir mit 13 oder 14 gekauft habe, besitze ich leider kein einziges Buch mit irgendwas, das auch nur annähernd an etwas wie einen Cartoon erinnert, auf dem Cover. Um dem Ganzen zumindest einen halbwegs intellektuellen Anstrich zu verleihen habe ich für diese Frage also statt Sailor Moon, Loveless & Co. das Graphic Novel „Barfuß durch Hiroshima“ von Keji Nakazawa gewählt, welches ich dieses Jahr gerne noch lesen möchte!

Watch it again – Ein Buch/eine Reihe, die du unbedingt nochmal lesen möchtest

Noch so eine schwere Frage – ich beende so viele Bücher mit dem Gedanken, sie hoffentlich irgendwann noch einmal zu lesen, das es mir wirklich schwer fällt, mich hier auf nur eines zu beschränken. Soll ich zum hundertsten Mal „Harry Potter“ als Beispiel wählen? Oder schon wieder Stephen Kings „ES“? die „Ancillary“ Reihe von Ann Leckie vielleicht, oder „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller?
Schlussendlich habe ich mich für „Armand der Vampir“ von Anne Rice entschieden, welches ich vor vielen Jahren in meiner Post-Twilight Vampir-Zeit gelesen habe. Tatsächlich habe ich sogar vor, dieses Jahr, nachdem ich – hoffentlich! – meinen Bachelor endlich in der Tasche habe mal alle Leseziele über Bord zu werden und mir einen ganz entspannten Anne Rice Monat zu gönnen. Ich möchte wirklich zu gerne noch einmal die Welt von Armand, Marius, Lestat & Co. besuchen!

Documentaries – Ein Sachbuch, das du wirklich jedem empfehlen würdest

Ich weiß um ehrlich zu sein gar nicht mehr, wann ich zuletzt ein Sachbuch gelesen habe. Ein Non-Fiction Buch kann ich euch aber empfehlen, und zwar Jenny Lawsons „Let’s Pretend This Never Happened“ , eine sehr humorvolle Autobiographie welche ich vor ein paar Jahren gelesen und geliebt habe – und das, obwohl ich Jenny Lawson zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal kannte.

Action and Adventure – Ein actiongeladenes Buch

Auch zu dieser Frage passen natürlich mal wieder wahnsinnig viele Bücher, ich habe mich aber für „Endgame“ von James Frey entschieden, weil „Action und Adventure“ wirklich das herausragende Merkmal der Reihe zu sein scheint. Ich habe den ersten Band vor ein paar Jahren mal zufällig sehr günstig in einem Buchladen entdeckt und es eigentlich nur mitgenommen, weil ich das Cover interessant fand – nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass es tatsächlich so spannend und unterhaltsam wird. Auch Band zwei habe ich bereits verschlungen und hoffe nun, bald auch Band drei lesen zu können, der letzten November erschienen ist!

New releases – Ein Buch, das gerade erst rauskam oder zumindest bald herauskommt und bei dem du nicht erwarten kannst, es zu lesen

Ich bin um ehrlich zu sein nicht gerade der Typ für Neuerscheinungen – ich kaufe Bücher am liebsten gebraucht und möchte davor am besten immer gerne noch ein paar Rezensionen lesen, bevor ich mein Geld vielleicht für ein Buch aus dem Fenster schmeiße, das mir wirklich überhaupt nicht gefällt – aber dieses Jahr freue ich mich schon wahnsinnig auf „The Hate U Give“ von Angie Thomas, das auf englisch bereits letzten Monat erschienen ist. Ich hoffe ja, dass ich im beim Erscheinen der deutschen Ausgabe im Juli ein Rezensionsexemplar ergatten kann – drückt mir die Daumen!

Das war’s dann auch schon wieder von mir. Wie immer interessiere ich mich brennend für eure Antworten auf die Fragen, wenn ihr den Tag also auch macht, dann lasst mir doch gerne einen Kommentar oder einen Link da!

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Die Leipziger Buchmesse 2017

Seit ich vor zwei Jahren zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse war ist es jedes Jahr eines der Ereignisse, auf die ich mich am allermeisten freue. Genau wie schon letztes Jahr waren mein Freund und ich dieses Mal von Donnerstag Abend bis Sonntag Morgen in Leipzig, wir hatten also zwei volle Tage auf der Buchmesse!

Auch dieses Jahr waren wir am Donnerstag, noch bevor wir überhaupt ins Hotel gefahren sind, wieder auf dem Fantasy Leseabend im kleinen Theaterhaus Schille, bei dem dieses Mal neben Fantasy-Größen Kai Meyer und Markus Heitz auch noch Alana Falk sowie die beiden Seraph-Gewinnerinnen, Katharina Seck (bester Roman) und Julia Lange (bestes Debüt), da waren und aus ihren Büchern gelesen haben.
Gekauft habe ich zwar keines davon – obwohl die Buchmesse immer dazu einlädt, hundert Bücher mit nachhause zu nehmen bin ich ja doch eine arme Studentin – aber trotzdem haben die Lesungen alle wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Am besten gefallen haben mir hier Kai Meyers Sci-Fi Roman „Die Krone der Sterne“ , den er beim Leseabend im letzten Jahr bereits angekündigt hatte, Markus Heitz‘ „Des Teufels Gebetbuch“ , in dem es um ein verfluchtes Kartenspiel geht, und Katharina Secks „Die silberne Königin“ , welches von einer Geschichtenerzählerin handelt, die in einem vom ewigen Winter beherrschten Land lebt, in dem Geschichten verboten sind.

Freitag war dann unser erster Tag auf der Messe, und ich glaube, dieses Jahr auch mein liebster.

Ich konnte nicht nur der ganz wunderbaren Marie Graßhoff kurz Hallo sagen, sondern mir auch endlich eine physische Ausgabe ihres Buches „Kernstaub: Über den Staub an Schmetterlingsflügeln“ kaufen, die ich mir dann natürlich auch gleich habe signieren lassen.
Ich besitze „Kernstaub“ zwar schon seit Jahren als eBook, aber erstens lese ich – obwohl ich eBooks sonst sehr gerne mag – lange Bücher doch lieber als „richtiges“ Buch, und zweitens ist diese wirklich wunderschöne Ausgabe es einfach absolut wert. Auf jeder Seite tummeln sich kleine Illustrationen von Quallen, Schmetterlingen oder Uhren, und auch sonst ist „Kernstaub“ merkbar mit viel Liebe gestaltet – ich kann es kaum erwarten, das Buch auf diese Weise noch einmal zu beginnen!

Sehr interessant ging es dann mit dem Loewe-Bloggertreffen weiter, auf dem der Verlag nicht nur sehr coole Lebkuchenherzen verschenkte, sondern auch einige Highlights aus dem noch gar nicht erschienenen Loewe-Herbstprogramm vorstellte.
Besonders gefreut habe ich mich hier über die Ankündigung von „Forever Again: Für alle Augenblicke wir“, der deutschen Ausgabe von Lauren James‘ „The Next Together“ , das zu kaufen ich mir schon einmal auf englisch überlegt hatte.

Ein weiteres Highlight am Freitag war Jostein Gaarder, der aus seinem neuen Buch „Ein treuer Freund“ vorgelesen hat, welches sich sehr skurril aber auch sehr interessant anhörte – in dem Buch geht es um den Einzelgänger Jakop, der nur seine Handpuppe Pelle als Freund hat, in seiner Feizeit aber gerne auf fremde Beerdigungen geht um so zu tun, als wäre er mit der gerade verstorbenen Person eng befreundet gewesen. Hier habe ich mir außerdem meine Ausgabe von „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder signieren lassen.
Wie die meisten der Lesungen, die ich in diesem Jahr besucht habe, wurde auch diese übrigens übrigens simultan in Gebärdensprache gedolmetscht, was ich total gut fand!

Am Abend ging es dann gleich wieder ins Theaterhaus Schille, zu einem weiteren Leseabend, diesmal organisiert vom Piper-Verlag. Es waren drei Autoren anwesend, die jeweils ihre aktuellen Bücher vorstellten – Robert Corvus las aus seinem Sci-Fi Roman „Feuer der Leere“ , Michael Peinkofer aus seinem Fantasy-Roman „Tote Helden“ und Brandon Sanderson aus „Shadows of Self“, dem fünften Band seiner „Mistborn“-Reihe, der auf deutsch gerade unter dem Titel „Schatten über Elantel“ erschienen ist.
Ich fand sowohl „Feuer der Leere“ als auch „Tote Helden“ wahnsinnig interessant, habe mir aber leider trotzdem keins von beidem gekauft – wie gesagt, mein Budget ist leider knapp bemessen. Trotzdem werde ich beide Bücher im Auge behalten, und vielleicht irgendwann doch einmal zu lesen kriegen!
Außerdem habe ich mir meine Ausgabe von „The Final Empire“ , dem ersten „Mistborn“-Band von Brandon Sanderson signieren lassen.
Brandon Sanderson ist im Rahmen der Buchmesse übrigens zum allerersten Mal in Deutschland, was diese Signierstunde zu etwas ganz besonderem gemacht hat, weil wirklich viele der Menschen, die dort waren, wohl schon sehr lange große Fans seiner Bücher sind – nicht nur hatten viele von ihnen ganze Kataloge an Fragen dabei, die Sanderson alle ausführlich beantwortet hat, einige hatten sogar Fanart zu seinen Büchern dabei, um sie ihm entweder zu schenken oder einfach nur zu zeigen. Ich finde es immer total toll, zu sehen, dass Menschen von etwas wirklich begeistert sind, deshalb hat sogar das Anstehen in der Schlange mir richtig Spaß gemacht!

Am Samstag war es dann natürlich wieder sehr voll auf der Messe, wobei es mir ehrlich gesagt etwas angenehmer vorkam als noch letztes Jahr – ob die Besuchermassen sich dieses Mal tatsächlich besser verteilt haben, oder ob ich letztes Mal nur so überfordert von allem war, dass es mir noch viel enger vorkam, als es ohnehin schon war, werde ich wohl nie erfahren.
Auf jeden Fall war dieser Samstag aber entspannter als der letzte – ich hatte alle Bücher, die ich zum Signieren mitgebracht hatte, bereits am Freitag signieren lassen, also mussten wir uns in keiner der ellenlangen Schlangen anstellen und konnten dafür sogar einen Platz in der ersten Reihe der Leseinsel Fantasy ergattern, wo wir uns dann ganz entspannt zwei Lesungen angehört haben – im letzten Jahr standen wir so weit hinten, dass wir tatsächlich kein Wort mehr verstanden haben.
Zum einen war das „Elanus“ von Ursula Poznanski, ein Jugendbuch-Thriller, in dem ein 17-Jähriger das Mädchen, in das er verknallt ist, mithilfe einer Drohne ausspioniert, und „Elfenmacht“ von Bernhard Hennen, dem neuesten Band seiner „Die Elfen“-Reihe, der mir glatt Lust gemacht hat, diese endlich weiterzulesen – den ersten Band hatte ich ja auch letztes Jahr nach der Messe gelesen.

Super cool fand ich es am Samstag außerdem, dass ich die liebe Elif endlich einmal ein Realität gesehen habe und auch ihr kurz Hallo sagen konnte!

Als es dann am Abend etwas ruhiger wurde sind wir noch ein wenig über die Messe geschlendert und haben uns dann noch eine Lesung zu Cristopher Goldens „Der Fährmann“ angehört, ein Buch, das nicht nur sehr hübsch aussieht, sondern auch sehr interessant klang – eine Frau ist für einen kurzen Moment klinisch tot, weigert sich aber, dem berühmten Fährmann ins Jenseits die nötigen Silberstücke für ihre Überfahrt ins Land der Toten zu geben, woraufhin dieser ihr nach ihrer Wiederbelebung zurück ins Land der Lebenden folgt.

Am Sonntag waren wir dann nur noch kurz auf der Messe, bevor es wieder zurück nachhause ging.

Als große Fans der Literatursendung „druckfrisch“ konnten wir uns natürlich die „Best of druckfrisch“-Veranstaltung des ARD-Forums nicht entgehen lassen. Mit gewohntem Wortwitz – und außerdem den wohl coolsten Socken aller Zeiten – lobte oder zerriss Literaturkritiker Denis Scheck hier die seiner Meinung nach besten und schlechtesten Bücher auf der Spiegel-Bestsellerliste – von Daniela Katzenbergers „Eine Tussi sagt ‚Ja!‘“ über ein kleines Büchlein namens „How to sh.. in the woods“ , bis zu Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ , das ich jetzt noch mehr lesen möchte, als ich das ohnehin schon wollte. Es hat wirklich Spaß gemacht!

Viel zu schnell waren unsere letzten Stunde auf der Messe dann auch schon wieder vorbei, und wir haben uns auf den Weg zurück nachhause gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr – am liebsten würde ich einfach mein ganzes Leben umgeben von Büchern und Buchliebhabern verbringen. Aber zumindest habe ich natürlich wieder eine ganze Menge schöner Sachen mitgenommen, mithilfe derer ich hoffentlich noch ein wenig in Erinnerungen schwelgen kann!

 

 

 

 

 

 

 

Wer war denn von euch noch so auf der Messe, und wie waren eure Eindrücke? Ich habe im Nachhinein auf Twitter gesehen, dass noch total viele Leute da waren, die ich nicht getroffen habe – das tut mir total Leid, aber vielleicht klappt es ja nächstes Mal. Ich würde mich auf jeden Fall freuen!

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Helden meiner Kindheit

Schon vor einer Weile habe ich mir vorgenommen, mich hier auf dem Blog um ein wenig mehr Vielfalt zu bemühen – nicht immer nur massenweise Rezensionen und Monatsrückblicke zu posten, sondern eben ab und zu auch mal etwas anderes. Trotz aller guten Vorsätze bin ich bisher nicht dazu gekommen – aber jetzt sind endlich Semesterferien und ich habe nicht nur wieder etwas mehr Zeit zum Lesen, sondern auch wieder zum Bloggen!
In diesem Post will ich euch also, wie der Titel wohl schon verrät, ein wenig über meinen liebsten Bücher aus meiner Kindheit sprechen – ein Thema, das ich auch bei anderen Buchbloggern immer wahnsinnig spannend finde.


Schon als ganz kleines Kind haben mir die Bücher am besten gefallen, in denen niedliche Tiere vorkamen – meine Lieblingsbilderbücher, lange bevor ich selbst lesen gelernt habe, waren „Die kleine Raupe Nimmersatt“, „Das kleine Ich bin Ich“ und Judith Kerrs Geschichten rund um den vergesslichen Kater Mog. Vor den wilden Kerlen aus Maurice Sendaks „Wo die wilden Kerle wohnen“ habe ich mich nie gefürchtet – ganz im Gegenteil, ich hätte immer gerne mit Max den Platz getauscht, aber nicht um der Abenteuer willen, die er erlebt, sondern einfach nur weil ich die Monster auf seiner Insel so wahnsinnig süß fand.

Auch als ich dann im Alter von fünf Jahren angefangen habe, selbst Bücher zu lesen, hat sich diese Vorliebe gehalten – mit Büchern über Freundschaften, Streiche, Arztbesuche, den ersten Schultag, oder ähnlichem konnte man mich nur wenig begeistern.
Die Geschichte des frechen, Wünsche-erfüllenden Zauberwesens „Psammy“ aus Edith Nesbits „Psammy sorgt für Abenteuer“ oder die Erlebnisse von Ernst Ekkers „Springingerl“, dem außerirdischen Wesen, das auf der Erde gelandet ist uns sich über all die seltsamen Lebewesen hier wundert, habe ich dafür immer wieder verschlungen.
Ebenfalls heiß und innig geliebt habe ich mein „Pokémon“-Buch, das drei Geschichten aus der Fernsehserie enthielt. Nicht weiter verwunderlich, denn schließlich habe ich überhaupt erst lesen gelernt, weil ich meine Pokémon-Spiele auf dem GameBoy gerne auch ohne die Hilfe meiner Mama spielen können wollte – ich war ein wirklich obsessiver Fan und hatte von zahllosen Plüschtieren bis zu den beliebten Sammelkarten auch allen Schnick-Schnack, den man damals so bekommen konnte. Dieses Buch habe ich eine Weile lang wirklich überall hin mitgeschleppt, was man ihm auch ansieht – obwohl es ein gebundenes Buch mit stabilem Papp-Cover ist habe ich es geschafft, sowohl die Vorder- als auch die Rückseite zu knicken.

Als ich dann etwas älter war, so mit sieben oder acht Jahren, hatten es mir urplötzlich gerade die Bücher, die ich zuvor so verschmäht hatte, angetan – ich entdeckte Streiche spielende und vor allem Kriminalfälle lösende Kinderbanden für mich und war hin und weg.
Ich habe „Die Robinson Bande“ von R.M. Schröder beinahe so sehr vergöttert wie Fiona Kellys „Mystery Club“, las in Rekordtempo alle „Die Knickerbocker Bande“-Bücher von Thomas Brezina, die unsere kleine Bücherei vorrätig hatte, und war – als ich diese dann durch hatte – schnell ebenso begeistert von den weniger bekannten „Tiger Girls & Rote Rächer“-Büchern von Ulli Schubert.
Außerdem entdeckte ich zu dieser Zeit auch Enid Blyton für mich. Da meine Eltern getrennt lebten war die Frage danach, was ich lesen würde, immer auch stark davon abhängig, bei welchem Elternteil ich mich gerade befand. Klar, ab und zu habe ich auch mal ein Buch vom einem zum anderen mitgenommen, aber die Regel war das eher nicht – zu groß war die Gefahr, es dann dort zu vergessen.
Unter der Woche, wenn wir bei meiner Mama waren, habe ich also vor allem die Bücherei geplündert, an den Wochenenden bei meinem Papa stattdessen meist einfach zu den Büchern gegriffen, die dort eben rumlagen – und bin so, nach einigen Fehlschlägen in Form von unverständlichen Klassikern und schnulzigen Groschenromanen, die noch meiner Oma gehört hatten, auf „Die fünf Freunde“ gestoßen. Schnell mussten dann auch noch andere Enid Blyton Bücher her – allen voran ist mir hier ihre „Abenteuer“ -Reihe in Erinnerung geblieben, die ich ab der 3. Klasse regelmäßig aus der kleinen Ferien-Bibliothek meiner Klassenlehrerin auslieh.
Außerdem unausweichlich war dann irgendwann auch „Hanni und Nanni“ – nachdem ich den ersten Sammelband gelesen hatte wollte ich unbedingt mehr davon und habe mir nach und nach von meinem mühsam ersparten Taschengeld die weiteren Bücher der Reihe gekauft.

Auch „Die Wilden Hühner“ von Cornelia Funke sind, wenn es um Banden geht, natürlich nicht wegzudenken – noch heute sind Sprotte, Frieda, Melanie, Trude und Wilma wie alte Freundinnen für mich.
Überhaupt ist Cornelia Funke wohl die Heldin meiner Kindheit – nicht nur wegen „Die Wilden Hühner“ oder „Der Herr der Diebe“, welches ich ebenfalls abgöttisch geliebt und mehr als nur einmal gelesen habe, sondern vor allem wegen „Tintenherz“, dem Buch, das meine Liebe zum Lesen erst wirklich entfacht hat.
Die Geschichte rund um Meggie, Mo, Staubfinger & Co. war so viel mehr als nur eine Geschichte für mich – ich habe „Tintenherz“ nicht nur immer und immer wieder gelesen, ich habe auch – ganz wie Meggie! – mit dem Buch unter dem Kopfkissen geschlafen und fortan penibelst auf meine Bücher geachtet. Eselsohren, gebrochene Rücken oder Schokoladenflecken auf den Seiten waren plötzlich ein absolutes No-Go, denn Bücher waren für mich mit einem Mal nicht mehr einfach nur Gegenstände sondern fast etwas Heiliges.
Obwohl ich mir inzwischen Mühe gebe, in dieser Hinsicht wieder etwas lockerer zu werden – ein Buch darf schließlich auch gelesen aussehen, wenn es gelesen wurde – so ist dieses Gefühl der absoluten Hochachtung für das geschriebene Wort mir doch bis heute geblieben.

„Tintenherz“ war es dann auch, das mir den Weg zu anderen, „größeren“ Welten eröffnet hat – nachdem ich das Buch gelesen hatte war „Hanni und Nanni“ einfach nicht mehr genug, es musste etwas anderes her. Ich entdeckte damals nicht nur meine Liebe zu mitreißenden Abenteuern sondern vor allem zu Fantasy.
So las ich nicht nur die „Artemis Fowl“-Bücher von Eoin Colfer mit Begeistertung, sondern auch einiges von Kai Meyer – vor allem seine „Die Wellenläufer“-Trilogie hat mich absolut begeistert – und verfiel schließlich auch der Welt von „Harry Potter“, die ich bisher nur aus den Filmen kannte.
Auch gegruselt habe ich mich inzwischen beim Lesen zunehmend gerne – vor allem mit den Fear Street Büchern von R.L. Stine, von denen mir besonders „Die Stiefschwester“ in Erinnerung geblieben ist. Noch heute läuft mir ein Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke, wie ich das Buch heimlich nachts unter der Bettdecke gelesen und mich danach nicht mehr unter ihr herausgetraut habe – tatsächlich liegt das empfohlene Lesealter mit 12-15 Jahren auch deutlich über meinem damaligen Alter und ich weiß gar nicht, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, dieses Buch zu lesen.

Von da an konnte mich, was Bücher anging, jedenfalls nichts mehr halten – der Weg war geebnet für Sonea, Bartimäus, Eragon & Co., ebenso wie für Stephen King, Anne Rice und alles, was ich sonst noch so in meiner Jugend gelesen habe. Vielleicht schreibe ich auch darüber eines Tages noch einmal einen Post – dieser hier hat mir nämlich wirklich Spaß gemacht!

Welche Bücher habt ihr denn als Kinder so gelesen? Mir ist aufgefallen, dass ich eigentlich relativ wenige Kinderbuch-Klassiker gelesen habe – nichts von Astrid Lindgren oder Roald Dahl zum Beispiel, und auch die „Narnia“ Bücher habe ich erst als Teenager für mich entdeckt.
Außerdem habe ich gemerkt, dass viele der Bücher, die mich als Kind so begeistert haben – wie „Psammy sorgt für Abenteuer“, „Springingerl“ oder auch „Mystery Club“ – gar nicht mehr verlegt werden. Scheinbar waren gerade diese Bücher also nicht besonders erfolgreich. Habt ihr als Kinder vielleicht auch Lieblingsbücher gehabt, die es inzwischen gar nicht mehr gibt, oder seid ihr eher mit den Klassikern wie „Alice im Wunderland“, „Peter Pan“ oder „Der Zauberer von Oz“ aufgewachsen?
Mich interessiert sowas wie gesagt wirklich total – also lasst mir gerne einen Kommentar oder vielleicht einen Link zu einem eigenen Blogpost da! Ich würde mich wahnsinnig freuen, mehr über eure liebsten Kinderbücher zu erfahren!

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Meine Leseziele 2017

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Wie ich gestern schon in meinem Jahresrückblick angekündigt habe will ich mir auch für das Jahr 2017 wieder ein paar Leseziele setzen! Ich hatte letztes Jahr noch etwas Angst, mich durch solche „Vorsätze“ selbst zu sehr einzuschränken, aber es hat wirklich gut funktioniert und ich habe so viel bewusster und vielfältiger gelesen, was mir wirklich viel Spaß gemacht hat.
Vieles will ich deswegen dieses Jahr weiterführen, aber auch nicht alles. Zum Beispiel werde ich mir nicht mehr gezielt vornehmen, jeden Monat ein Buch zu rereaden, denn das hat letztes Jahr einfach so gut funktioniert, dass ich dafür glaube ich inzwischen auch ohne speziellen Vorsatz entspannt genug bin – auch, wenn mein SuB davon nicht schrumpft.
Außerdem möchte ich zwar auch dieses Jahr gerne mehr Klassiker lesen, will mir dies aber auch nicht mehr als monatliche „Pflicht“ vornehmen, denn letztes Jahr habe ich mich einfach zu oft dabei erwischt, wie ich am Ende des Monats noch hektisch einen möglichst kurzen Klassiker begonnen habe, statt das zu lesen, worauf ich wirklich Lust gehabt hätte. Vor allem dicke Klassiker brauchen einfach ihre Zeit, und die will ich mir auch ohne schlechtes Gewissen nehmen können.
Diese Dinge möchte ich mir für mein Lesejahr 2017 gerne vornehmen:

Ich möchte dieses Jahr mindestens 55 Bücher lesen.
Ob das ein richtiger Vorsatz ist weiß ich nicht, wenn man bedenkt, dass ich letztes Jahr ganze 76 Bücher gelesen habe – aber da ich im nächsten Semester vermutlich meine Bachelorarbeit schreiben werde und auch die letzten Klausuren bestimmt anstrengend werden habe ich dieses Jahr vermutlich deutlich weniger Zeit zum Lesen als letztes. Ich denke aber trotzdem, dass ich 55 Bücher ganz gut schaffen sollte.

Sollte ich merken, dass auch 55 Bücher zu hoch gegriffen sind, werde ich mich aber auch nicht scheuen, mein Leseziel etwas zu senken – die Tage, in denen ich Bücher nach Länge auswählte um irgendeine bestimme Anzahl an gelesene Büchern zu erreichen sind für mich Gott sei Dank schon seit Jahren vorbei.

Ich möchte dieses Jahr alle 10 Bücher von meiner Jahresliste lesen.
Schon letztes Jahr habe ich mir ein paar Bücher vorgenommen, die ich unbedingt in diesem Jahr lesen wollte, habe diese Liste dann aber recht schnell einfach wieder vergessen. Dieses Jahr habe ich mir ganz gezielt 10 Bücher vorgenommen, die ich wirklich unbedingt endlich lesen will – die meisten davon nehme ich mir nämlich wirklich schon seit Ewigkeiten immer wieder vor.
Auf meiner Liste stehen dieses Jahr „Six of Crows“ von Leigh Bardugo, die „His Dark Marterials“ Trilogie von Philip Pullman, „Ready Player One“ von Ernenst Cline, „Anna and the French Kiss“ von Stephanie Perkins,“Wonder“ von R.J. Palacio, „Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe“ von Benjamin Alire Sáenz, „Naokos Lächeln“ von Haruki Murakami, „The Knife of Never Letting Go“ von Patrick Ness, sowie „Das Leuchten der Stille“ von Nicholas Sparks und „Das geheime Spiel“ von Kate Morton, beides Bücher die ich vor allem lesen will, weil ich von ihren Autoren noch nie irgendetwas gelesen habe und diese Lücke gerne endlich schließen will. Ich hoffe wirklich, dass ich dieses Jahr alle Bücher von meiner Liste lesen werde!

Ich möchte noch vielfältiger lesen.
Bereits im letzten Jahr habe ich es mir zum Ziel gemacht, jeden Monat mindestens ein Buch mit einem queeren und/oder nicht weißen Protagonisten zu lesen, was ganz gut geklappt und mir auch wirklich viel Spaß gemacht hat. Dieses Jahr möchte ich das gerne fortführen, zusätzlich aber auf noch mehr Diversität achten, denn die Bücher, die ich letztes Jahr gelesen habe, waren doch sehr männlich und vor allem weiß dominiert.
Außerdem möchte ich bei der Auswahl meiner Bücher auch mehr auf deren Autoren achten und so hoffentlich mehr marginalisierte Stimmen hören.

Ich möchte gezielt deutsche Autoren lesen.
Schon letztes Jahr hatte ich den Vorsatz, jeden Monat mindestens ein Buch von einem deutschsprachigen Autor zu lesen, und das hat zwar nicht immer, generell aber doch ganz gut geklappt. Ich finde es einfach schade, wie wenig ich mich im Bezug auf deutschsprachige Literatur eigentlich auskenne – mein Lesen ist so fokussiert auf den englischsprachigen Raum, dass ich da bestimmt wahnsinnig viel Gutes verpasse, denn vor letztem Jahr hat mein Wissen sich in diesem Bereich tatsächlich fast nur auf Kinderbücher und Klassiker beschränkt. Das ist jetzt schon etwas anders und es hat mir wirklich Spaß gemacht, ganz bewusst vermehrt deutsche Autoren zu lesen und die deutschsprachige Literatur etwas besser kennenzulernen, sodass ich das gerne fortführen möchte – schließlich gibt es da mit Sicherheit noch viel zu entdecken!

Ich möchte neue Genres und Buchformen ausprobieren.
Auf diese Idee hat mich eigentlich erst Liesa mit ihrem Reading-Challenges 2017 Post gebracht, in dem sie sich etwas ähnliches vornimmt. Ich fand die Idee, einmal auf diese Weise gezielt Neues auszuprobieren und ein wenig über den eigenen Tellerrand zu schauen total super, weswegen ich das auch gerne mal probieren möchte.
Fürs erste will ich mir hier nur wirklich sehr kleine Zahlen vornehmen – ich fände es schön, wenn ich dieses Jahr drei Graphic Novels, drei Non-Fiction Bücher und drei historische Romane lesen würde – alles Sachen, die mir sonst so überhaupt nicht liegen. Auch zumindest einen Gedichtband würde ich dieses Jahr gerne unterbringen – ich finde Gedichte ganz generell nämlich wunderschön und wahnsinnig interessant, lese aber wirklich nie gezielt welche, weil ich immer das Gefühl habe, sie sowieso nicht richtig zu verstehen.
Somit habe ich mir hierfür insgesamt 10 Bücher vorgenommen – nicht besonders ambitioniert, aber da ich mich mit allen vier Kategorien wirklich so gut wie gar nicht auskenne will ich mich einfach nicht durch zu hoch gesteckte Ziele überfordern. Wenn ich schlussendlich noch mehr von irgendwas lesen möchte kann ich das ja immer noch tun!

Ich möchte meinen SuB verkleinern.
Ja, ich weiß schon – jedes Jahr die gleiche Leier und klappen tut es ja doch nie. Allerdings habe ich mir dieses Jahr meinen Umzug zum Anlass genommen, endlich mal meine Bücher zu zählen und zu katalogisieren, sodass ich zum ersten Mal seit Jahren überhaupt wieder einen Überblick über meine ungelesenen Bücher habe. Ich hoffe, dass mich das etwas motiviert, eher mal zu einem Buch von meinem Stapel zu greifen, als schon wieder irgendwo ein neues zu kaufen.
Zumindest das Vermeiden von Spontankäufen hat in dieser Hinsicht zumindest letztes Jahr schon ganz gut geklappt, nur bei sehr, sehr günstigen oder sogar kostenlosen Büchern werde ich immer noch schnell schwach.

Mal sehen, wie es dieses Jahr so mit meinen Vorsätzen klappt – ich sehe dem ganzen recht zuversichtlich und entspannt entgegen. Und wenn es mit einem – oder mehreren – meiner Ziele nicht so funktioniert, ist das ja auch kein Problem. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf das Jahr 2017 und hoffe, viele tolle neue Bücher und Autoren zu entdecken!

Wie sieht es denn bei euch mit Lesezielen aus? Habt ihr euch irgendwelche Vorsätze gemacht oder lest ihr lieber einfach so drauf los? Ich bin wie immer wahnsinnig neugierig darauf, wie ihr das so macht!

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The Joy of Christmas Book Tag

Hallihallo, meine Lieben! Zuerzeit ist es mal wieder etwas ruhiger auf meinem Blog – irgendwie lese ich zurzeit nur lange Bücher, sodass ich schon lange keine Gelegenheit mehr dazu hatte, eine Rezension zu irgendwas zu schreiben. Damit ich trotzdem mal wieder ein Lebenszeichen von mir gebe, und weil mir solche Posts auch immer wirklich viel Spaß machen, habe ich mich mal wieder nach einem Tag umgsehen, und passend zur Weihnachtszeit diesen hier gefunden!
Getaggt wurde ich von niemandem, mit ein bisschen Recherche habe ich aber herausgefunden, dass der Tag wohl von der Youtuberin Sam’s Nonsense erfunden wurde.
So, und damit reicht es auch schon wieder mit dem Vorgeplänkel – los geht’s!

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1. Vorfreude: Auf welche Neuerscheinungen freust du dich am meisten?

img_7454-bSchon seit ich vor zwei Jahren den letzten „A Song of Ice and Fire“-Band, „A Dance with Dragons“ beendet habe, freue ich mich wahnsinnig auf Band sechs der Reihe, „The Winds of Winter“. Zwar gibt es keinen Grund zu glauben, dass das Buch 2017 tatsächlich endlich erscheinen wird, aber man darf ja wohl noch hoffen. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, endlich zu erfahren, wie es mit Arya, Daenerys, Tyron & Co. weitergeht!

2. Weihnachtslieder: Bei welchem Autor kannst du einfach nicht aufhören, ihn lobzupreisen?

img_7469-b Meine Liebe zu Stephen King ist ja kein Geheimnis, weswegen ich bei dieser Frage leider mit keiner großartigen Überraschung aufwarten kann – aber vielleicht ist das bei dieser Frage ja sowieso gar nicht möglich, denn schließlich muss ich den Autor meiner Wahl ja permanent lobpreisen. Und das tue ich – schließlich ist Stephen King einer meiner absoluten Lieblingsautoren, und spätestens nach meinen letzten beiden Stephen King Lesemonaten hat das wahrscheinlich auch wirklich jeder mitgekriegt!

3. Lebkuchenhäuser: Welches Buch oder welche Reihe hat ein wirklich wunderbares World Building?

img_7481-bDas erste Buch, das mir zu dieser Frage sofort eingefallen ist, war „A Darker Shade of Magic“ von V.E. Schwab, aber auch „Sabriel“ von Garth Nix und die „Grischa“-Reihe von Leigh Bardugo haben mich vor allem wegen ihrer tollen, gut durchdachten und fantasievollen Welt begeistert, die nicht nur jedes Mal sehr außergewöhnlich und einzigartig war, sondern sich beim Lesen auch wirklich real angefühlt hat. Schlussendlich konnte ich mich einfach nicht für nur eine der drei Buchreihen entscheiden – empfehlen kann ich sie auf jeden Fall alle!

4. Eine Weihnachtsgeschichte: Welchen Klassiker magst du am meisten oder würdest du gerne einmal lesen?

img_7498-bDiese Frage ist die für mich wohl leichteste bei diesem Tag, denn „Moby-Dick“ ist nicht nur mein Lieblinsklassiker sondern – wie wahrscheinlich ebenfalls schon jeder weiß – auch mein allerliebstes Lieblingsbuch überhaupt. Eigentlich wollte ich es dieses Jahr unbedingt noch einmal lesen, bin aber einfach nicht dazu gekommen, und werde es diesen Monat wahrscheinlich auch nicht mehr – nächstes Jahr mache ich das dann aber hoffentlich endlich. So habe ich auch gleich etwas, worauf ich mich freuen kann!

5. Weihnachtssüßigkeiten: Welches Buch würdest du gerne zu Weihnachten bekommen?

Diese Frage ist wiederrum sehr schwer, weil ich mich da unmöglich auf nur eines festlegen kann oder will. Eigentlich würde ich nämlich jedes der fast 100 Bücher auf meiner Amazon-Wunschliste gerne bekommen.
Auf dem Wunschzettel, den ich für meine Familie geschrieben habe, sind dieses Jahr „Watership Down“ von Richard Adams, „Fairest“ und „Stars Above“ von Marissa Meyer, „The Miseducation of Cameron Post“ von Emily M. Danforth, „Assassin’s Apprentice“ von Reobin Hobb, „The Book of Strange New Things“ von Michel Faber und „Cloud Atlas“ von David Mitchell gelandet. Ich erwarte absolut nicht, alle diese Bücher tatsächlich zu bekommen, aber ich konnte mich einfach wirklich nicht entscheiden – mal sehen, was dann schlussendlich unter dem Weihnachtsbaum liegen wird!

6. Kerzen am Fenster: Welches Buch gibt dir dieses warme, flauschige Gefühl?

Auch das ist wahrscheinlich keine große Überraschung für irgendjemanden, aber natürlich sind die „Harry Potter“-Bücher das erste, was mir zu dieser Frage eingefallen ist. Es gibt einfach nichts, was mehr Wärme, Geborgenheit und einfach nur „Zuhause“ vermittelt, als zusammen mit Harry, Ron und Hermine vor dem Lagerfeuer des Gryffindor-Gemeinschaftsraumes zu sitzen, oder eine Tasse heißen Tee und ein paar steinharte Kekse mit Hagrid zu verputzen!

7. Weihnachtsbäume und Dekoration: Was sind ein paar deiner liebsten Buchcover?

img_7553-bIch musste mich wirklich zurückhalten, um bei dieser Frage nicht einfach zehn verschiedene Bücher und alle meine Penguin English Library Editions auf einen Haufen zu werfen, und mich stattdessen tatsächlich nur auf ein paar – meiner Meinung nach – ganz besonders hübsche Bücher zu beschränken. Sowohl das Cover von „A Daker Shade of Magic“ von V.E. Schwab, als auch das von „Six of Crows“ von Leigh Bardugo und das der „His Dark Materials“-Trilogie von Philip Pullmann, würde ich mir ohne zu zögern als Poster an die Wand hängen. Ich finde sie alle drei ganz speziell und ganz wunderschön und freue mich jedesmal, wenn ich eines von ihnen sehe, dass ich solche Schätze in meinem Regal habe!

8. Weihnachtsfreude: Was gefällt dir an Weihnachten am besten?

Die Weihnachtszeit ist meine absolut liebste Zeit des Jahres, deswegen gefällt mir eigentlich alles daran. Ich liebe die vielen Lichter und den schönen Weihnachtsschmuck überall, die Chirstkindlmärkte, die Weihnachtslieder, die Plätzchen und das gemütliche Tee trinken im Kerzenschein. Ich mag es sogar, wie früh es zu dieser Zeit dunkel wird – auch wenn meine Buchfotos stark darunter leiden – weil dadurch alles gleich viel gemütlicher ist. Ich mag die Ruhe und das besinnliche Zusammensein mit den Menschen, die man liebt, genauso sehr wie das Geschenke kaufen und bummeln durch überfüllte, aber dafür wunderschön dekorierte Geschäfte. Weihnachten ist einfach die schönste Zeit des Jahres!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine wunderschöne letzte Vorweihnachtswoche und ein tolles Weihnachtsfest! Wenn ihr – wie ich – noch Geschenke kaufen müsst, dann hoffe ich, ihr lasst euch davon trotzdem nicht allzu sehr stressen und könnt die Zeit noch ein wenig genießen.
Wenn jemand von euch Lust hat, diesen Weihnachts-Tag auch zu machen, dann dürft ihr euch hiermit ganz offiziell getaggt fühlen! Viel Spaß dabei – und ich würde mich total freuen, wenn ihr mir den Link zu eurem Post in die Kommentare schreibt, weil ich den Tag wirklich ganz fantastisch fand, und gerne sehen würde, was ihr so geantwortet habt. Frohe Weihnachten!

Blogbeitrag

Die LovelyBox: Fischer TOR Special Edition

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Seit genau einem Jahr gibt es sie jetzt, die LovelyBox – eine tolle Bücherbox, die jeden Monat von von LovelyBooks verlost wird. Bekannt ist immer nur das Thema der Box, welche Bücher genau drin sind, bleibt ein Geheimnis, bis die Box bei einem zuhause ankommt und man sie öffnet.
Um eine LovelyBox zu gewinnen müsst ihr euch einfach nur hier für den Newsletter anmelden oder regelmäßig auf die Seite klicken, damit ihr die nächste Box nicht verpasst, euch dann mit eurem Namen und eurer Adresse „bewerben“ und hoffen, dass ihr zu den Gewinnern zählt!

Es ist nicht das erste Mal, dass ich meinen Namen in den Lostopf um die begehrten Bücherboxen werfe, aber das erste Mal, dass ich tatsächlich eine gewonnen habe – und ich kann euch sagen, ich habe mich gefreut wie Bolle, denn das Thema diesen Monats hat mich auch noch ganz besonders angesprochen: Anlässlich der Gründung des neuen Fischer TOR Verlags entführt einen diese Spezialbox in fremde Fantasy- und Science-Fiction Welten – meine beiden absoluten Lieblingsgenres!
Da kann ich es mir natürlich auch nicht nehmen, hier auf dem Blog ausführlich über meine LovelyBox zu schwärmen – und das ist sie:

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Zuerst einmal hatte die LovelyBox einen relativ umständlichen Weg zu mir – eigentlich hätte sie schon letzte Woche da sein sollen, aber scheinbar wurde mein Paket in der Post falsch einsortiert und dann schlicht und ergreifend gar nicht ausgeliefert. Wäre ja alles kein Problem, wenn ich wenigstens irgendeine Art von Benachrichtigung darüber bekommen hätte, dass ich mein Paket selbst abholen soll – habe ich aber nicht.
Glücklicherweise haben die netten Menschen bei LovelyBooks sich sofort um mein Problem gekümmert und mir mit der Sendungsnummer beim Suchen geholfen, sodass ich – nach einigen Umwegen, denn die Filiale in der das Paket war war im internen Post-System ebenfalls nicht gespeichert, sodass mir wirklich keiner sagen konnte, wo mein Paket steckte, fündig geworden bin ich dann nach zwei Tagen Suche im Hauptpostamt – meine Box gestern endlich in den Händen halten konnte.
Ich habe mich gefreut wie ein Kind an Weihnachten, als ich sie endlich auspacken durfte – so aufgeregt war ich wirklich schon lange nicht mehr!

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So sah meine Box von innen aus – liebevoll verpackt, mit ein ein Brief und ein paar süßen Lesezeichen obendrauf und einem wirklich verlockend aussehendem Stapel Bücher, der verführerisch unter dem grünen Packpapier hervorlugte. Die Box war schneller ausgepackt, als ihr „auspacken“ überhaupt sagen könnt, das könnt ihr mir glauben!

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Und das ist er, der Inhalt der Fischer TOR Special Edition LovelyBox – neben ein paar kleinen Goodies in Form von den bereits erwähnten Lesezeichen – endlich habe ich meinen eigenen Lesefuchs! – und einer kleinen Taschenlampe mit Fischer TOR Logo – Ich habe fast Lust, damit abends ganz heimlich noch etwas unter der Bettdecke zu lesen! – gab es ganze vier tolle Bücher und eine wirklich schicke, riesengroße Fantasy-Karte vom Fischer TOR-Verlag, die ich später noch einmal genauer herzeigen werde – aber jetzt erstmal zu den Büchern!

lovely-box-9„Am Ende aller Zeiten“ von Adrian J. Walker

Wie weit würdest du gehen… für die, die du liebst?

Edgar Hills ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer weiß er nur eins: So kann es nicht weitergehen.

Als das Ende kommt, kommt es von oben: Asteroideneinschläge verwüsten die Britischen Inseln. Städte, Straßen, Internet – all das gehört plötzlich der Vergangenheit an. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Edgar wird von seiner Familie getrennt und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er von Schottland nach Cornwall laufen, 500 Meilen durch ein sterbendes Land. Und er muss zu dem Mann werden, der er schon immer sein wollte.

Weder von dem Autor noch von dem Buch habe ich bisher je etwas gehört, aber ich muss sagen, der Klappentext hat mich sofort überzeugt. „Am Ende aller Zeiten“ hört sich wahnsinnig spannend an, und passt momentan außerdem genau in mein Leseschema – seit ein paar Wochen bin ich nämlich ganz verrückt nach postapokalyptischen Büchern. Noch dazu bin ich fast aus den Latschen gekippt, als ich „Am Ende aller Zeiten“ aufschlug und feststellte, dass es signiert ist – Wahnsinn!
Ich freue mich also schon wirklich, wirklich sehr auf das Buch!

lovely-box-10„Im Schatten des Himmels“ von Guy Gavrien Kay

Auf einem einsamen Schlachtfeld in den Bergen steht der junge Kriegermönch Shen Tai und blickt in die Ferne. Er hört den Ruf des Schicksals: Die Jadeprinzessin von Taguran hat ihm als Belohnung für heldenhafte Taten zweihundertfünzig sardinische Pferde zum Geschenk gemacht, Geschöpfe von unvergleichlicher Schönheit und Seltenheit.
Damit wird er auf einen Schlag zu einem der mächtigsten Männer seiner Heimat Kitai, dem legendären Reich der Mitte. Und er muss sich schon bald nicht nur der tödlichen Intrigen am Hof des Kaisers erwehren, sondern auch einer Gefahr von außen, die ganz Kitai in den Untergang zu reißen droht…

Mit seinem schicken, gold glänzenden Cover hat „Im Schatten des Himmels“ sofort meinen Blick auf sich gezogen. Allein vom Klappentext her weiß ich ehrlich gesagt noch nicht wirklich, was mich in dem Buch erwartet, aber der Aufkleber auf der Vorderseite, der – zugegebenermaßen etwas plump – „Game of Thrones in China“ verkündet, gibt mir doch eine Idee. Normalerweise mag ich es so gar nicht, wenn Bücher mit anderen bereits erschienen Büchern verglichen werden, weil das irgendwie immer falsche Erwartungen weckt – aber hier hoffe ich einfach, einen Fantasy-Roman mit schön viel politischen Intrigen und tiefgehenden Charakteren zu finden, denn genau das habe ich an den „Ein Lied von Eis und Feuer“ Büchern von George R.R. Martin so geliebt.
Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf „Im Schatten des Himmels“!

lovely-box-11„Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ von Becky Chambers

Willkommen an Bord der Wayfarer

Die junge Rosemary Harper möchter vor allem eins: ihren Heimatplaneten Mars und ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Die klapprige Wayfarer mit ihrer skurrilen Besatzung kommt ihr da gerade recht. Als Kapitän Ashby jedoch den Auftrag annimmt, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Spezies der Toremi lebt, bahnt sich eine Katastrophe an. Und für Rosemary beginnt das Abenteuer ihres Lebens…

Als ich „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ aus der LovelyBox zog konnte ich es erst gar nicht fassen, denn vor ein paar Wochen hätte ich mir das Buch schon einmal fast auf englisch gekauft. Ich war dann doch vernünftig, denn finanziell ist es bei mir gerade eher eng – umso größer war natürlich meine Freude darüber, es jetzt auf diesem Weg bekommen zu haben! Nicht nur der interessante Titel hatte mein Interesse geweckt, sondern auch der Inhalt, der dem Leser laut einem Zitat auf der Rückseite „den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.“
„Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ steht deshalb natürlich ab sofort ganz oben auf meiner Leseliste!

lovely-box-12„Der Winterkaiser“ von Katherine Addison

Magie und Intrigen am Hof des Elfenkaisers…

Als Maia überraschend zum Elfenkaiser gekrönt wird, eröffnet sich ihm eine bislang unbekannte Welt: eine Welt der Intrigen, Machtspiele und Mordkomplotte. Ohne Freunde und Vertraute muss sich der junge und unerfahrene Kaiser in einer streng ritualiserten Umgebung behaupten, in der ein falsches Wort den Tod bedeuten kann und jeder Fehler grausam bestraft wird…

Auch von „Der Winterkaiser“ hatte ich noch nie etwas gehört, bis ich das Buch gestern in der LovelyBox gefunden habe, was das Ganze aber aber natürlich eigentlich nur noch spannender macht. Nicht nur das Cover ist wirklich schön, auch der Inhalt hört sich vielversprechend an – politische Intrigen habe ich wie gesagt bei George R.R. Martin lieben gelernt – und die Auszeichnung mit dem Locus Award für den „Besten Fantasy-Roman des Jahres“ lässt natürlich nur Gutes vermuten.
Ich bin jedenfalls schon wirklich sehr neugierig auf den Roman!

Wie ihr sehen könnt bin ich also wirklich ganz begeistert von den vier Büchern, die das Team von LovelyBooks für die diesmonatige Bücherbox ausgewählt hat – ich habe mich über jedes einzelne wahnsinnig gefreut und will sie alle möglichst bald lesen!
Neben diesen fantastisch klingenden Romanen gab es in der LovelyBox dann noch ein weiteres Highlight – nämlich das riesige Poster, das der Fischer TOR Verlag noch dazu gelegt hat, und für das ich auf jeden Fall noch einen Platz an irgendeiner Wand finden muss.
Die Karte ist so riesig, dass ich sie gar nicht richtig in ihrer Gesamtheit fotografieren konnte – vielen Dank an dieser Stelle an meinen Freund, der sie für mich hochgehalten hat, sodass ich zumindest ein halbwegs passables Bild für euch knipsen konnte! Und das ist sie:

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Ich kann wirklich gar nicht aufhören, dieses Schmuckstück anzustarren und die Orte aus bekannten Fantasy- und Science Fiction Roman zu suchen.

lovely-box-8 lovely-box-7Hier liegt Hogwarts gleich neben Narnia und auch nach Westeros und Mittelerde ist es nur ein Katzensprung – und wenn man etwas weiter südlich wandert, kommt man vielleicht auch am Schloss Otranto vorbei. Nur zu weit in Richtung Osten sollte man sich nicht wagen – denn wer möchte schon in den Einöden des Realismus verloren gehen?
Auch die Sci-Fi Seite ist wirklich schon gestaltet, hier kann man von Panem, der Burg Frankenstein oder der Area 51 aus in den Himmel sehen und die Sterne, sowie auch ein paar Planeten beobachten – den Mars, die Venus, oder vielleicht doch lieber Tattooine?
Das kleine Castle Rock im Süden hat mir hier besonders gefallen – zwar weiß ich, dass hier vermutlich eher der Castle Rock aus „Herr der Fliegen“ gemeint ist, aber ich musste doch sofort an die kleine Stadt im Stephen King Universum denken, in der ich letzten Monat so viel Zeit verbracht habe.
Ich werde auf jeden Fall nicht müde, diese schicke Karte anzuschauen. Hach, was würde ich dafür geben, tatsächlich in der dort abgebildeten Welt zu leben! Aber mit meinen schönen neuen Fantasy- und Science Fiction Büchern kann ich das ja zumindest eine Zeit lang.

Kurzum – ich habe die LovelyBox wirklich geliebt. Die Karte ist wunderschön, die Bücher alle einfach nur phänomenal und auch über die kleinen Goodies habe ich mich wahnsinnig gefreut. Ich kann es immer noch nicht so richtig fassen, dass ich tatsächlich zu den glücklichen Gewinnern dieser tollen Bücherbox gehört habe – so viel Spaß wie das Auspacken der Box und das Ansehen des Inhalts hat mir wirklich schon lange nichts mehr gemacht.
Unendlich vielen Dank dafür an das tolle Team von LovelyBooks und natürlich auch an die Menschen vom neuen Fischer TOR Verlag, die hier wohl mit LovelyBooks zusammengearbeitet haben. Ihr habt mir eine riesige Freude gemacht, und ich kann es gar nicht erwarten, alle vier Bücher aus dieser Special Edition LovelyBox zu lesen! Vielleicht machen die mir ja sogar noch mehr Spaß als die Box selbst – sie klingen auf jeden Fall alle absolut fantastisch. Ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf! An die Vorfreude, die Aufregung und den Zauber, den die LovelyBox mit sich gebracht hat, werde ich mich beim Lesen auf jeden Fall immer erinnern.

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Literaturfest Lesung: „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin

Ich hatte mich gerade entschlossen, „Der Übergang“ von Justin Cronin zu lesen, als ich vor etwa zwei Wochen eine E-Mail vom Goldmann-Verlag bekam, in der ich dazu eingeladen wurde, an einer Lesung zum dritten Band der Trilogie teilzunehmen, die im Rahmen des diesjährigen Literaturfest München stattfinden würde. Ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut und sofort zugesagt! Vielen Dank an dieser Stelle deshalb noch einmal an den Goldmann-Verlag, die meinem Freund und mir diesen tollen Abend mit Justin Cronin ermöglicht hat!

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Neben Justin Cronin selbst waren auch noch Margarete von Schwarzkopf, die die Veranstaltung moderiert hat, sowie Heio von Stetten, der die deutschen Passagen aus „Die Spiegelstadt“ vorgelesen hat, anwesend und alle drei haben ihren Job wirklich phänomenal gut gemacht, sodass die Lesung einfach fantastisch war. Ich war ja – vor allem im Rahmen der Leipziger Buchmesse – während den letzten Jahren schon auf einigen Lesungen, aber diese war wirklich ein Highlight.
Justin Cronin war nicht nur richtig sympathisch sondern auch wirklich witzig und nicht nur das, was er über „Die Spiegelstadt“ selbst preisgegeben hat war wahnsinnig interessant, sondern vor allem auch die Dinge, die er über den Schreibprozess selbst erzählt hat, fand ich sehr spannend.
Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass er ganz bewusst kaum Beschreibungen des physischen Erscheinungsbildes seiner Charaktere verwendet, weil er die Details ihres Aussehens nicht nur dem Leser selbst überlassen will sondern auch der Meinung ist, dass solche Dinge einfach nicht wichtig sind – was ihn an seinen Charakteren wirklich interessiert, viel mehr als ihre Augenfarbe oder ihre Körpergröße, ist das eine, fundamentale Ereignis, das sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Justin Cronin nannte es den „Stein“, den jeder Mensch stets um den Hals trägt, und der in jeder Handlung und jedem Gespräch, das ein Mensch führt, mitschwingt – oder schlicht und ergreifend, unsere Persönlichkeit.
Auch wirklich spannend fand ich, dass er selbst die gesamte Strecke, die die Figuren seiner Bücher im Laufe der Trilogie zurücklegen – immerhin zweimal quer durch die gesamte USA – mehrmals akribisch abgefahren ist, um auch wirklich alle Details richtig aufs Papier zu bringen. Laut Justin Cronin funktioniert das Brechen von Regeln in seinem Roman – in dem es schließlich um ein fantastisches Vampir-Virus geht, welches das Ende der Welt, wie wir sie kennen, heraufbeschwört – nur deshalb, weil er sich umgekehrt genauestens an die realen Regeln der Regionen hält, in der seine Geschichte spielt. Ob es dabei nun um geographische Hindernisse geht, oder schlicht und ergreifend darum, wie lange seine Figuren genau von einem Ort zum anderen brauchen – Justin Cronin biegt diese Gegebenheiten nicht, umseine Erzählung möglich zu machen, sondern passt seine Gechichte im Gegenteil der Realität an. Seine Erläuterungen waren auf jeden Fall sehr beeindruckend – und außerdem auch gespickt mit zahlreichen humorvollen Anektdoten, was das Ganze noch zusätzlich aufgelockert hat.
Man merkt Justin Cronin wirklich an, dass er nicht nur Vollblutautor mit Herz und Seele ist, sondern vor seinem internationalen Erfolg mit der „Die Übergang“-Trilogie auch jahrelang kreatives Schreiben an einer Universität unterrichtet hat – er benutzt sein Handwerkszeug in dieser Hinsicht so bewusst, dass das Lesen seiner Bücher schon allein aus diesem Grund wirklich Spaß macht.

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Wir hatten also wirklich einen ganz fantastischen Abend, und im Anschluss konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, noch ein Foto mit Justin Cronin zu machen und mir meine Bücher von ihm signieren zu lassen. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, „Die Spiegelstadt“ zu lesen, und will die Reihe wirklich jedem ans Herz legen – den ersten Band habe ich hier ja bereits rezensiert, und wer die Thematik auch nur im Entferntesten interessant findet, dem werden seine Bücher mit Sicherheit viel Spaß machen!

Vielen Dank nochmal an Justin Cronin, Margarete von Schwarzkopf und Heio von Stetten, sowie auch den Goldmann Verlag und den Organisatoren des Literatufests München für diesen tollen Abend!

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Blogbeitrag

Autumn Reading Tag

Ich habe diesen tollen Tag vor einiger Zeit auf Liesas Blog entdeckt und wollte ihn seitdem auch unbedingt machen – ich schreibe zwar gerne Rezensionen und Monatsrückblicke, aber ich glaube, dass das auf Dauer vor allem für euch Leser wahnsinnig eintönig wird, weswegen ich eigentlich immer auf der Suche nach neuen Tags oder Blogpost-Ideen bin. Im letzten Monat bin ich aber leider absolut nicht dazu gekommen, und deshalb wollte ich ihn unbedingt noch Anfang November schreiben, bevor der Herbst ganz vorbei ist.
So, jetzt aber genug geplappert – das tue ich bei Tags ja eh immer viel zu gerne. Los geht’s!

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Are there any books you plan on reading over the autumn season?

Ich nehme mir für gewöhnlich keine Jahreszeiten spezifischen Bücher vor – meine monatlichen TBRs reichen mir da eigentlich schon, und die seht ihr hier für die Monate September, Oktober und November. Überhaupt bin ich wohl etwas zu spät dran, um mir jetzt noch etwas für den Herbst vorzunehmen. Genau wie letztes Jahr habe ich dieses Jahr aber im Oktober wieder einen Stephen King Lesemonat eingelegt, auf den ich mich schon ewig gefreut habe – diese Bücher hatte ich mir also definitiv vorgenommen!

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September brings back memories of school. What book did you most enjoy studying? And what was your favourite and least favourite subject?

Ich habe – im Gegensatz zu den meisten meiner Klassenkameraden – eigentlich fast alle Bücher, die wir in der Schule gelesen haben, sehr gerne gelesen. Aus dem Deutschunterricht in der Oberstufe sind mir E.T.A. Hoffmans „Der Sandmann“ und Kafkas „Die Verwandlung“ in sehr positiver Erinnerung geblieben. Auch ganz fantastisch, obwohl natürlich auch sehr erschreckend, fand ich in der achten oder neunten Klasse „Wir Kinder von Bahnhof Zoo“ von Christiane F.
Meine liebsten Fächer waren immer Englisch, Deutsch und Biologie, wobei das vor allem bei den ersten beiden auch immer sehr vom Lehrer abhing. Kunst mochte ich auch sehr gerne und Religion war immer sehr entspannt – an unserer Schule gab es nämlich scheinbar keinen einzigen evangelischen Religionslehrer, der tatsächlich das Bedürfnis hatte, in irgendeiner Form Unterricht mit uns zu machen. So hatten wir statt Religion eigentlich fast immer Freistunden, bis wir dann in der 12. Klasse einen etwas motivierteren Referendar bekommen haben. Der hat seinen Unterricht dafür dann aber auch wirklich interessant gestaltet!
Überhaupt keinen Spaß gemacht hat mir Mathematik, sowie auch Chemie und Physik, welche ich aber glücklicherweise schon nach der 10. Klasse ablegen durfte. Das waren auch immer mit Abstand meine schlechtesten Fächer. Auch Sport war immer eines meiner absoluten Hassfächer, und mit Latein konnte ich mich ebenfalls nie so richtig anfreunden. Bin ich froh, dass ich das alles los bin!

October means Halloween: Do you enjoy scary books and films? If so what are some of your favourites?

Ja! Ich liebe Horrorbücher, vor allem von Stephen King, und auch Horrorfilme sehe ich wahnsinnig gerne – wenn auch nicht besonders oft, weil mein Freund davon kein so großer Fan ist und wir deswegen meistens lieber gemeinsam etwas anderes schauen. Umso mehr freue ich mich natürlich, wenn ich doch mal die Gelegenheit bekomme, mit jemandem einen richtig schönen Gruselfim zu schauen.
Ein paar meiner liebsten Filme sind „Der Fluch“, „Shining“ und „Nightmare on Elm Street“ – das Original von 1984, nicht die seltsame Neuverfilmung, die vor ein paar Jahren rausgekommen und leider mehr lächerlich als gruselig ist.
Einige meiner Lieblingsbücher von Stephen King findet ihr auf der Liste in diesem Post – Grusel ist garantiert!

For November it’s time for bonfire night and firework displays. What’s the most exciting book you’ve read that’s really kept you gripped?

Hier kann ich mich unmöglich auf eines festelegen. In diesem Jahr wirklich von der ersten bis zur letzten Seite sehr, sehr spannend fand ich „Red Rising“ , „Die 5. Welle“ und „Endgame – Die Auserwählten“ .
Ich mag generell auch etwas langsamere Bücher oder Bücher, die ein paar hundert Seiten brauchen, bis es wirklich losgeht, sehr gerne. Deshalb suche ich eigentlich fast nie aktiv nach wirklich von vorne bis hinten nervenzerreißendem Lesestoff – umso spannender ist es dann natürlich, wenn mir ganz zufällig eines unterkommt!

What book is your favourite cosy comfort read?

Harry Potter – natürlich immer Harry Potter. Überhaupt mag ich zu diesem Zweck sehr gerne Rereads alter Lieblingsbücher – es ist einfach nur schön und wahnsinnig entspannt, sich zum dritten, vierten oder fünften Mal auf die Reise mit Charakteren zu machen, die einem beinahe so vertraut sind, wie man selbst. Hier würde ich zum Beispiel auch immer gerne zu „ES“ von Stephen King, „Nevermore“ von Kelly Creagh oder „Tintenherz“ von Cornelia Funke greifen!

Curled up with a good book, what’s your hot drink of choice?

Ich trinke wirklich nur sehr selten Heißgetränke, aber wenn ich mich einmal wirklich mit einem Buch einkuscheln und entspannen will, dann muss es einfach eine heiße, schaumige Tasse Kakao dazu geben. Vor allem um Weihnachten herum trinke ich auch ganz gerne mal Tee, am liebsten fruchtige Sorten – nur mit Kaffee konnte ich mich bisher noch überhaupt nicht anfreunden. Aber wer weiß, vielleicht kommt das ja irgendwann noch – müde genug bin ich ja eigentlich so gut wie jeden Tag.

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Any plans you’re looking forward to over the next few months?

Auf Weihnachten freue ich mich schon wahnsinnig, aber sonst habe ich eigentlich noch gar keine großartigen Pläne. Ich hoffe, während der kalten Jahreszeit ein paar gute Bücher lesen zu können und freue mich schon auf die Lichter und Schaufensterdekorationen im Dezember. Zum ersten Mal werden mein Freund und ich in unserer eigenen, kleinen Wohnung unseren eigenen, kleinen Weihnachtsbaum dekorieren und unsere eigenen Plätzchen in unserem eigenen Ofen backen, das wird bestimmt toll.
Also – konkrete Pläne habe ich keine, aber ich freue mich schon sehr auf mein liebstes aller Feste!

Weil ich für diesen Tag ja eigentlich gar nicht getaggt wurde, will ich jetzt auch niemanden speziell taggen, sondern einfach jeden, der Lust dazu hat, einladen, diesen Tag auch einmal zu versuchen. Mir hat er jedenfalls sehr viel Spaß gemacht!

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