Rezension

Lagune

von Nnedi Okorafor

Originaltitel: Lagoon

Cross Cult Verlag, 410 Seiten

Preis: 18,00€

Inhalt

Als ein riesenhaftes, unbekanntes Objekt vor der Küste von Lagos, der größten Stadt Nigerias, landet, und eine fremdartige „Botschafterin“ dem Meer entsteigt, verändert sich alles. Niemand weiß, welche Absichten die Außerirdischen tatsächlich hegen, und schon bald finden drei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – eine Meeresbiologin, ein Soldat und ein Rapper – sich zusammen, um ihr Land und ihre Welt davor zu bewahren, sich angesichts des Ungewissen selbst zu zerreißen.

Meine Meinung

Ich habe schon viel Lob für Nnedi Okorafors Werke gehört und mich deshalb sehr gefreut, als ich „Lagune“ Anfang diesen Monats in der Bücherei entdeckt habe. Ich habe also sofort begeistert zu lesen begonnen – und wurde erstmal ziemlich enttäuscht, denn zu Beginn konnte ich mich so gar nicht in das Buch einfinden.

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Rezension

Sleeping Giants

von Sylvain Neuvel

Deutscher Titel: Giants: Sie sind erwacht

Penguin Verlag, 377 Seiten

Preis: Gebunden: ab 15,49€, TB: ab 6,99€, eBook: ab 6,99€

Inhalt

Ein Mädchen namens Rose fährt mit ihrem neuen Fahrrad in ihrem Heimatort Deadwood, South Dakota, umher, als sie durch die Erde fällt. Sie erwacht am Grund eines quadratischen Lochs, dessen Wände mit fremdartigen Schnitzereien bedeckt sind. Doch die Feuerwehrmänner, die anrücken, um sie zu retten, sehnen etwas noch viel seltsameres: Ein kleines Mädchen in einer gigantischen Metallhand.
Siebzehn Jahre später ist das Mysterium des bizarren Artifakts noch immer ungelöst – aber Rose kann nicht aufhören, nach Antworten zu suchen.

Meine Meinung

Ich habe „Sleeping Giants“, das erste Buch aus Sylvain Neuvels „Themis-Files“, vor einiger Zeit im Buchladen entdeckt. Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht, und so habe ich es dann letztes Jahr zu Weihnachten bekommen.

Die Geschichte rund um den gigantischen Roboter und seine Herkunft ist unheimlich interessant und spannend. Da es sich um den ersten Band einer geplanten Trilogie handelt, bleiben hier natürlich einige Fragen offen, trotzdem passiert in „Sleeping Giants“ wahnsinnig viel.
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Rezension

Lullaby

von Leïla Slimani

Originaltitel: Chanson douce

Deutscher Titel: Dann schlaf auch du

Penguin Verlag, 207 Seiten

Preis: TB: ab 8,99€, eBook: ab 6,99€

Inhalt

Sie haben Glück gehabt, denken sich Myriam und Paul, als sie Louise einstellen – eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, die auf ihre beiden kleinen Kinder aufpasst, in der schönen Pariser Altbauwohnung im 10. Arrondissement. Wie mit unsichtbaren Fäden hält Louise die Familie zusammen, ebenso unbemerkt wie mächtig. In wenigen Wochen schon ist sie unentbehrlich geworden. Myriam und Paul ahnen nichts von den Abgründen und von der Verletzlichkeit der Frau, der sie das Kostbarste anvertrauen, das sie besitzen. Von der tiefen Einsamkeit, in der sich die fünfzigjährige Frau zu verlieren droht. Bis eines Tages, ebenso unaufhaltsam wie schrecklich, die Tragödie über die kleine Familie hereinbricht.

Meine Meinung

Ich muss zugeben, dass das, was mich auf „Lullaby“ – in der amerikanischen Variante übrigens „The Perfect Nanny“ – aufmerksam gemacht hat, zuerst einmal das interessante Cover war. Auch der Inhalt klang wirklich spannend, sodass ich mir das Buch dann relativ spontan gekauft habe – zum ersten Mal seit Ewigkeiten ohne erst die Reaktionen und Rezensionen anderer Blogger_innen abzuwarten.

Das Buch steigt direkt in die Handlung ein: „The Baby is dead. It took only a few seconds.“ sind die ersten beiden Sätze. Ich war auch sofort gefesselt und absolut fasziniert davon, wie die Tragödie sich nach und nach entfaltet hat.

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Rezension

About a Boy

von Nick Hornby

Penguin Verlag, 307 Seiten

Preis: Gebunden: ab 13,99€, TB: ab 6,99€, eBook: ab 6,49€

Inhalt

Kinder sind so ungefähr das letzte, was sich Will wünscht. Er ist 36 Jahre alt, sehr cool und außerdem überzeugter Single. Seine Tage verbringt er mit Nichtstun, und für die Abende bemüht er sich um hübsche Frauen – seit Neuestem stehen da dankbare, junge, alleinerziehende Mütter ganz hoch im Kurs. Marcus mit seinen zwölf Jahren hat ganz andere Probleme. Seine Eltern haben sich getrennt, und seine Mutter hat die beängstigende Neigung, beim Frühstück zu weinen. Ausserdem hasst sie Turnschuhe, moderne Musik und sowieso alles, was cool ist. Die falsche Kleidung, der falsche Haarschnitt und seine von der Mutter geerbte Seltsamkeit machen Marcus in der Schule zum Aussenseiter. Zum Glück bringt ihn das Schicksal mit Will zusammen, der Experte in Mode und Popmusik und Fussball ist. Wenn Will Marcus beibringen kann, ein Kind zu sein, dann kann Marcus Will im Gegenzug vielleicht dabei helfen, endlich erwachsen zu werden…

Meine Meinung

Ich hatte „About a Boy“ schon öfter in verschiedenen Buchläden in der Hand. Der Klappentext alleine hätte mich zwar normalerweise nicht wirklich angesprochen, aber das Buch ist ja doch ziemlich bekannt und so war ich trotzdem irgendwie neugierig. Letztes Jahr habe ich es dann zufällig in einem kostenlosen Bücherschrank entdeckt und natürlich sofort mitgenommen!

Aufgrund des Klappentextes hatte ich ein unterhaltsames, eher leichtes Buch erwartet, weswegen ich es auch zum zwischendurch lesen ausgesucht hatte – eben eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, verbunden mit einer besonderen Freundschaft zwischen einem erwachsenen Kindskopf und einem etwas seltsamen Jungen. Unterhaltsam und humorvoll ist „About a Boy“ zwar auf jeden Fall – ich hatte aber absolut nicht erwartet, wie ernst die Thematik des Buches eigentlich ist. Was im Klappentext nicht drin steht, ist nämlich, wie Will und Marcus sich eigentlich kennenlernen: am selben Tag, an dem Marcus Mutter versucht, sich selbst das Leben zu nehmen.

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Rezension

Autoboyography

von Christina Lauren

Simon & Schuster Verlag, 416 Seiten

Preis: Gebunden: ab 15,99€, TB: ab 8,99€, eBook: ab 10,75€

Inhalt

Vor drei Jahren ist Tanner Scotts Familie vom sonnigen Kalifornien ins mormonisch geprägte Utah gezogen – ein Wechsel, der den bisexuellen Teenager dazu gezwungen hat, seine Sexualität wieder zu verheimlichen. Jetzt beginnt das letzte Schuljahr, und Tanner kann es kaum erwarten, aufs College zu gehen, aus Utah zu verschwinden und endlich wieder er selbst sein zu dürfen. Doch dann trifft er auf Sebastian Brother – Mentor eines Schreibkurses, Sohn des Bischofs, Vorzeigemormone, und außerdem unheimlich gut aussehend. Was Tanner zunächst für eine kurzfristige Schwärmerei hält, wird schnell mehr, und Sebastian muss sich entscheiden, zwischen Tanner und seiner Familie, zwischen seinem wahren Selbst und den Regeln der Gemeinschaft, in denen er sein ganzes Leben verbracht hat.

Meine Meinung

Als ich „Autoboyography“ vor ein paar Wochen auf Goodreads entdeckt habe, bin ich sofort darauf aufmerksam geworden – Religion und Queerness verpackt in einem fluffigen YA-Buch, meine Neugierde war geweckt!

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