Rückblick

Mein Lesemonat Januar

Der Januar war eigentlich ein echt guter Monat für mich. Mit dem Jahresbeginn habe ich tatsächlich ein wenig den Stress des vergangenen Jahres hinter mir gelassen und endlich mal wieder ein wenig neue Energie gesammelt. Jetzt geht es langsam an die Klausuren, und damit steigt der Stresspegel wieder ein wenig – aber davor wird es erstmal Zeit für meinen ersten Monatsrückblick 2018!
Ich habe mir für dieses Jahr ja nur ganz lockere Leseziele gesetzt, und das Jahr in diesem Sinne auch sehr entspannt begonnen. Ich habe einfach komplett nur gelesen, auf was ich Lust hatte, und vor allem auch nur dann, wenn ich wirklich Lust darauf hatte – das war nicht nur wirklich schön, sondern hat tatsächlich auch dazu geführt, dass ich wieder etwas mehr gelesen habe.
Fünf Bücher sind es insgesamt geworden, und das waren sie:

Weiterlesen

Rückblick

Mein Lesejahr 2017

Vor ein paar Tagen habe ich euch mithilfe der BuchSaiten Blogparade ja schon von meinen größten negativen und positiven literarischen Überraschungen des Jahres, meinem liebsten neu entdeckten Autor und meinen beiden liebsten Buchcovern des Jahres erzählt – jetzt möchte ich euch den Rest meines Jahresrückblicks natürlich nicht vorenthalten. Viel Spaß mit meinen (vor allem, aber nicht nur literarischen) Jahreshighlights!

Weiterlesen

Rückblick

Mein Lesemonat Dezember

Der Dezember neigt sich seinem Ende zu, und es wird Zeit für den letzten Monatsrückblick dieses Jahres. Ich habe im Dezember trotz des Weihnachtsstresses sehr entspannt gelesen, so war es zwar nicht wahnsinnig viel – zwei der Bücher sind Graphic Novels, die ich innerhalb kürzester Zeit komplett lesen konnte – aber es hat Spaß gemacht!
Und das sind die Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe:

Kernstaub – Marie Graßhoff
(Kernstaub #1)
979 Seiten

In den Wäldern des menschlichen Herzens – Antje Rávic Strubel
272 Seiten

George – Alex Gino
208 Seiten

Coraline – Neil Gaiman
208 Seiten

Coraline (Graphic Novel) – Neil Gaiman, P. Craig Russel
186 Seiten

Blau ist eine warme Farbe – Julie Maroh
156 Seiten

Insgesamt sind das sechs Bücher mit zusammen 2009 Seiten – sogar etwas mehr als letzten Monat!

Highlights und Enttäuschungen

Ein Highlight diesen Monat war auf jeden Fall „Kernstaub“ von Marie Graßhoff, welches ich schon im November begonnen und jetzt im Dezember fertig gelesen habe. Mit seiner fantastisch detailreich und liebevoll gestalteten Welt, den vielschichtigen Charakteren und der wunderbar verschlungenen, bildreichen Sprache konnte es mich durchwegs begeistern. Ich bin wirklich froh, das Buch endlich zur Hand genommen zu haben, nachdem es nun schon so lange auf meinem SuB lag – es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Außerdem wirklich gut gefallen hat mir diesen Monat Neil Gaimans „Coraline“ , sowohl in der reinen Romanform, als auch als Graphic Novel. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten habe ich damit wieder einmal beim Zwitscherbooks-Buchclub mitgelesen und dabei bemerkt, dass ich das gemeinsame Entdecken und Diskutieren von Büchern wirklich vermisst habe! „Coraline“ begeistert vor allem durch seine wunderschöne Sprache und einen düsteren Grusel, der in seiner Surrealität nicht nur Kindern Spaß macht!

Nicht unerwähnt lassen möchte ich bei meinen Highlights außerdem „George“ von Alex Gino, ein nicht nur sehr süßes, sondern vor allem unheimlich wichtiges Kinderbuch über ein kleines transgender Mädchen – definitiv ein Buch, das man mit seinen Kindern lesen sollte!

Leider waren diesen Monat nicht nur Highlights, sondern auch ein paar Enttäuschungen dabei. Am wenigsten gefallen hat mir im Dezember „In den Wäldern des menschlichen Herzens“ von Antje Rávic Strubel. Zwar hat mir die Grundidee – die Erforschung von (vor allem sapphischer) Liebe und Beziehungen außerhalb des binären, monogamen, heteronormativen Spektrums – gut gefallen, aber die Umsetzung konnte mich leider so gar nicht überzeugen. Es war mir einfach zu ziellos und zu durcheinander, und die Art und Weise, wie die verschiedenen Figuren sich immer wieder zufällig über den Weg laufen wurde irgendwann beinahe lächerlich. Es gibt im Roman außerdem auch zwei trans Figuren, die sehr… ambivalent behandelt wurden, was ich ehrlich gesagt stellenweise ziemlich problematisch fand, auch wenn ich es als cis Person natürlich nicht zu hundert Prozent bewerten kann oder darf.
Ebenso konnte „Blau ist eine warme Farbe“ von Julie Maroh mich nicht wirklich überzeugen. Ich weiß zwar ehrlich gesagt selbst nicht ganz, was ich eigentlich von dem Graphic Novel erwartet hatte, aber auf jeden Fall hatte ich einfach auf etwas… mehr gehofft, als ich dann tatsächlich bekommen habe.
Auch „Dash and Lily’s Book of Dares“ konnte mich dieses Jahr nicht ganz so begeistern wie bisher. Habe ich es vor zwei Jahren noch mit gut gemeinten 3,5-4 Sternen bewertet, so sind es dieses Jahr eher 3 geworden – es hat mir zwar immer noch Spaß gemacht, die Dinge, die mich damals schon gestört haben sind mir jetzt aber einfach noch extremer aufgefallen.

Erreichte Leseziele

Mit meinen Lesezielen sieht es eigentlich ganz gut aus – vor allem im Bereich Queerness habe ich mit „Blau ist eine warme Farbe“, „George“ und „In den Wäldern des menschlichen Herzens“ ziemlich viel gelesen – die Hälfte aller Bücher, die ich diesen Monat überhaupt gelesen habe, hatten eine_n queere_n Protagonistin/en.
Sowohl Marie Graßhoff, als auch Antje Rávic Strubel, sind zudem deutssprachige Autorinnen.
Außerdem habe ich es endlich geschafft, auch mal Graphic Novels zur Hand zur nehmen – und dann gleich zwei Stück! Mein Jahresziel habe ich damit zwar trotzdem nur zu 2/3 erreicht, aber immerhin.
Beendet habe ich von meiner Leseliste für dieses Jahr leider kein Buch mehr, allerdings habe ich Philip Pullmans „His Dark Materials“-Trilogie begonnen, die mir bisher wahnsinnig gut gefällt!

Was ich nächsten Monat lesen möchte

Puh – ich glaube, so richtig Gedanken darüber habe ich mir noch gar nicht gemacht. Zwar habe ich schon einige Ideen, was ich nächstes Jahr gerne lesen möchte, aber über den Januar habe ich noch nicht speziell nachgedacht – außer, dass ich die „His Dark Materials“-Trilogie natürlich gerne beenden würde. Es juckt mich auch wirklich in den Fingern, die Bücher, die ich zu Weihnachten bekommen habe, zu lesen – am liebsten natürlich alle auf einmal. Ich glaube, ich werde den Januar ganz entspannt angehen, denn obwohl es mir eigentlich immer viel Spaß macht, mir Lesepläne für den nächsten Monat zu machen, habe ich gerade einfach keine Lust darauf.

Was habt ihr im Dezember so gelesen, und habt ihr schon Lesepläne für den Januar, oder gar für das gesamte neue Jahr? Habt ihr vielleicht ebenfalls ein Weihnachtsbuch gelesen oder könnt mir vielleicht eines für nächstes Jahr empfehlen? Lasst es mich wie immer gerne in den Kommentaren wissen!
Falls mein Jahresrückblick doch nicht mehr dieses Jahr online geht – das schließlich nur noch drei Tage hat – dann wünsche ich euch hiermit außerdem schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🙂

Rückblick

Mein Lesemonat November

Ich kann gar nicht so richtig glauben, dass der vorletzte Monat des Jahres 2017 bereits um sein soll. Zwar freue ich mich schon sehr auf die Weihnachtszeit, aber irgendwie hat das Jahr doch gefühlt eben erst angefangen – ich glaube, 2017 ist irgendwie zwischen meiner Bachelorarbeit, dem Studiumsabschluss und -beginn und auch sonst jede Menge größerer oder kleinerer Stressquellen einfach untergegangen. Auch blog- und lesetechnisch macht sich das bemerkbar – irgendwie warte ich seit Januar darauf, dass das Jahr endlich mal ruhiger wird und ich wieder etwas Zeit zum Lesen und vielleicht auch für ein paar kreative Blogposts habe, aber es kommt einfach nicht dazu. Auch diesen Monat habe ich deshalb – abgesehen von „Die Arena“, welches ich schon letzten Monat begonnen und fast fertig gelesen habe – nur vier wirklich sehr kurze Bücher beenden können, von denen ich hier auch nur zwei rezensiert habe. Trotzdem habe ich ein dabei ein paar Schätze entdecken dürfen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte!

Die Arena – Stephen King
(1277 Seiten)

Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch – Alexander Solschenizyn
(158 Seiten)

Ali und Ramazan – Perihan Mağden
(192 Seiten)

Boris Godunow – Alexander Puschkin
(210 Seiten)

Demetrius – Friedrich Schiller
(143 Seiten)

Insgesamt sind das 1980 Seiten – tatsächlich gelesen habe ich wie gesagt aber deutlich weniger, denn den Großteil von „Die Arena“ habe ich noch in den Oktober gepackt und vor allem die beiden Reclams, „Boris Godunow“ und „Demetrius“, schummeln in dieser Hinsicht mit ihren unheimlich umfangreichen Anhängen ein bisschen.

Highlights und Enttäuschungen

Ein absolutes Highlight diesen Monat war für mich ganz ohne ZweifelEin Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ von Alexander Solschenizyn. Meine Mama hatte mir das Buch schon vor Jahren ans Herz gelegt, aber irgendwie habe ich es dann doch nie gelesen – bis jetzt. Trotz seiner Kürze war es unheimlich eindringlich, spannend und erschreckend – ich bin wirklich begeistert von dem, was Solschenizyn da in nur etwas über 150 Seiten geschaffen hat und ich kann es gar nicht erwarten, noch mehr von ihm zu lesen.

Außerdem wirklich begeistern konnte mich überraschenderweise „Boris Godunow“ von Alexander Puschkin. Ich bin normalerweise kein großer Fan davon, Dramen zu lesen – vielleicht mangelt es mir einfach an Fantasie, aber ohne passende Inszenierung bin ich einfach nicht in der Lage, mich zu hundert Prozent in den Text einzufühlen, irgenwie fehlt einfach immer was. Ich glaube, „Boris Godunow“ ist tatsächlich das erste Drama seit Goethes „Faust“, das mir beim Lesen richtig Spaß gemacht hat – es war spannend, komisch, tragisch, unterhaltsam, hatte kurz gesagt einfach wirklich alles, was dazugehört!

Auch sehr viel Spaß gemacht hat mir natürlich mein Reread von „Die Arena„, welchen ich sehr genossen habe! Wirklich schlimme Enttäuschungen waren diesen Monat glücklicherweise nicht dabei – allerdings konnte Schillers „Demetrius„, der den gleichen historischen Stoff verarbeitet wie „Boris Godunow“, mich, wie ich das von Dramen eben gewohnt bin, nicht ganz so begeistern. Auch mit Ali und Ramazan“ von Perihan Mağden  hatte ich ein paar Probleme – zwar fand ich sowohl Charaktere als auch Schreibstil sehr interessant und gut, aber vor allem der Umgang mit Homosexualität im Roman, sowie die penetrante Verwendung von homofeindlichen Schimpfwörtern, haben mich doch sehr gestört. Auch jetzt, zwei Wochen nachdem ich das Buch beendet habe, weiß ich deshalb noch nicht so recht, was ich darüber denken soll.

Erreichte Leseziele

So wenig wie ich diesen Monat gelesen habe, bin ich eigentlich überrascht, wie gut ich mich an meine Leseziele gehalten habe! Ein Buch von meiner Leseliste war zwar nicht dabei, dafür hatte ich mit Schiller einen deutschen Autor, „Ali und Ramazan“ war ein Buch mit gleich zwei nicht-weißen nicht-heterosexuellen Protagonisten und mit „Demetrius“ und „Boris Godunow“ waren zwei Klassiker dabei. Zwar standen Dramen nicht auf meiner Liste von Buchformen, denen ich mehr Aufmerksamkeit widmen will – hierhin haben es nur Gedichtbände, Graphic Novels und Sachbücher geschafft – aber eigentlich gehören sie für mich doch irgendwie dazu. Der Grund, warum ich mir nicht vorgenommen habe, dieses Jahr ein Drama zu lesen, war nämlich, dass ich das einfach nur für absolut unrealistisch gehalten habe – tja, jetzt habe ich mich wohl selbst eines Besseren belehrt! Zudem habe ich diesen Monat ganze drei Bücher gelesen die zur #RussianReadingChallenge passen – zwei von russischen Autoren und mit „Demetrius“ noch eines, das zumindest von russischen Themen handelt.

Was ich nächsten Monat lesen möchte

Ich glaube, nächsten Monat sind vor allem Bücher dran, die diesen Monat liegen geblieben sind – ich habe mir Anfang November einen ganzen Haufen an Büchern zusammengesucht, auf die ich Lust hatte, unter anderem auch eine Menge Bibliotheksbücher und im Endeffekt kaum welche davon gelesen. Ich möchte mir für den Dezember aber buchtechnisch auch gar keinen Stress mehr machen und einfach ein bisschen lesen, was mir so in die Hände fällt – ich denke, ich werde „Kernstaub“ in den nächsten Tagen beenden und hoffe auf jeden Fall, auch dieses Jahr wieder „Dash and Lily’s Book of Dares“ unterzukriegen, welches ich schon seit ein paar Jahren immer zu Weihnachten lese, aber sonst habe ich mir noch nichts fest vorgenommen.

Was habt ihr denn im November so gelesen, und was habt ihr für den Dezember geplant? Habt ihr auch ein Weihnachtsbuch, das ihr jedes Jahr wieder lest, oder lest ihr zu dieser Jahreszeit generell gerne thematisch zum Fest passende Bücher? Freut ihr euch auch schon so auf Weihnachten und seid ihr schon in Stimmung? Oder feiert ihr Weihnachten vielleicht gar nicht und seid eher genervt von dem ganzen Rummel? Lasst es mich wie immer gerne in den Kommentaren wissen!

Rückblick

Mein Lesemonat Oktober – Rückblick auf den Stephen King Lesemonat 2017!

Hallo, ihr Lieben! Mein Lieblingsmonat ist zu Ende, und obwohl ich mich schon sehr auf Weihnachten freue, bin ich doch ein bisschen traurig – ich liebe einfach die Kürbisse, die Vorfreude auf Halloween und die bunten Blätter, die den Oktober begleiten. Dieses Jahr bin ich sogar noch ein wenig trauriger als sonst, dass es nun bereits November ist, weil ich so sehr mit dem Beginn des neuen Semesters und damit auch dem Beginn meines Masterstudiums beschäftigt war, dass ich den Oktober gar nich so sehr genießen konnte wie sonst.
Auch in meinem Leseverhalten hat sich das gezeigt – sonst habe ich während meiner Stephen King Lesemonate immer außergewöhnlich viel gelesen, das war dieses Jahr leider nicht so. Ein paar Bücher waren es dann aber doch, nämlich diese hier:

Lisey’s Story – Stephen King
513 Seiten

Frühling Sommer, Herbst und Tod – Stephen King
551 Seiten

Brennen muss Salem – Stephen King
735 Seiten

Soralis – Stanisław Lem
283 Seiten

Insgesamt sind das vier Bücher mit gemeinsam 2082 Seiten. In Wirklichkeit waren es noch ein paar Seiten mehr, denn ich habe auch noch meinen Reread von Stephen Kings „Die Arena“ begonnen und mit etwa 800 Seiten bereits 2/3 des Buches gelesen – fertig geworden bin ich damit jedoch diesen Monat nicht mehr.

Highlights und Enttäuschungen

Ein besonderes Highlight ist für mich im Oktober eigentlich nie ein spezifisches Buch sondern immer eher das Gesamterlebnis des #StephenKingMonth. Es macht mir einfach immer noch unheimlichen Spaß, einen Monat lang (fast) nur Bücher meines Lieblingsautors zu lesen und ich freue mich jedes Jahr wieder darauf!

Von meinen #StephenKingMonth Büchern am besten gefallen haben mir dieses Jahr „Lisey’s Story“ und „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ . Ersteres ist ein Roman, der für King beinahe untypisch emotional und persönlich ist – ich habe Liseys Schmerz wirklich mitgefühlt und unheimlich gerne mit ihr zusammen nach und nach ihre eigenen Erinnerungen wiederentdeckt. Die Geschichte sowie auch ihre Protagonistin haben sich ganz leise, Seite um Seite, in mein Herz geschlichen – „Lisey’s Story“ ist definitiv ein Buch, das mir in Erinnerung bleiben wird.

„Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ ist eine Sammlung von vier Novellen: „Pin-Up“, die in einem Gefängnis spielt, „Der Musterschüler“, in dem es um das Böse und einen alten Nazi geht, „Die Leiche“, in der vier Kinder sich aufmachen, einen toten Jungen zu finden, und „Atemtechnik“, in der es um eine schwangere junge Frau geht. Besonders gefreut hatte ich mich mir hier auf „Die Leiche“, deren Verfilmung – „Stand By Me“ – ich schon seit Jahren abgöttisch liebe, und ich wurde nicht enttäuscht. Der Film hält sich wirklich sehr genau an die Novelle, sodass mich rein handlungstechnisch nicht viel Neues erwartet hat, aber in geschriebener Form ist alles noch einmal ein ganzes Stück eindringlicher und emotionaler – ich habe es auf jeden Fall sehr genossen. Außerdem wirklich begeistert hat mich „Der Musterschüler“ – die Geschichte hat mich in all ihrer Grausamkeit komplett in ihren Bann gezogen und einfach nicht mehr losgelassen. Auch „Pin-Up“ habe ich sehr gerne gelesen, einzig und allein für „Atemtechnik“ konnte ich mich so gar nicht erwärmen – es handelt sich hier um eine Art Geschichte in einer Geschichte, und obwohl der Rahmen mir wirklich gut gefallen hat fand ich die darin erzählte Geschichte einfach nur… seltsam und irgendwie sinnlos. Alles in Allem konnte mich die Kurzromansammlung aber wie gesagt wirklich begeistern!

Ein weiteres Highlight diesen Monat war „Solaris“ von Stanisław Lem, eine Uni-Lektüre und das einzige Buch, das ich diesen Monat gelesen habe, welches nicht von Stephen King war. Hier hat mich vor allem die dichte, düstere und beinah bedrückend mysteriöse Atmosphäre begeistert, so wie das unheimlich fremdartige Alien – Stanisław Lem ist wirklich ein Meister seines Fachs und ich freue mich schon sehr darauf, bald noch mehr von ihm zu lesen!

Obwohl das Buch mich nicht ganz so begeistern konnte wie ich erwartet hatte, hatte ich diesen Monat außerdem viel Spaß mit dem „Brennen muss Salem“ Readalong, der im Rahmen des #StephenKingMonth stattgefunden hat! Zwar haben nur zwei oder drei Personen wirklich aktiv teilgenommen, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis, das ich irgendwann gerne noch einmal wiederholen würde!

Erreichte Leseziele

Kurz und knapp: Nada. Ich werde das nächsten Monat auf jeden Fall wieder stärker in Angriff nehmen!

Was ich nächsten Monat lesen möchte

Wie immer nach einem Stephen King Lesemonat habe ich im November wahnsinnige Lust, einfach alles zu lesen – da fällt es mir wirklich schwer, mich zu entscheiden. Wie bereits gesagt möchte ich mich aber wieder verstärkt auf meine Leseziele konzentrieren. Außerdem habe ich durch meine Beschäftigung mit Stanisław Lem meine Liebe zu Science-Fiction wiederentdeckz und zudem – wie oft in den kühlen letzten Monaten des Jahres – total Lust auf ein paar richtig dicke Schmöker bekommen.
Deshalb möchte ich „Kernstaub“ von Marie Graßhoff nun im November unbedingt endlich lesen – nachdem ich es jahrelang nur als eBook besessen habe, habe ich mir den Roman dieses Jahr endlich auf der Leipziger Buchmesse gekauft und will das wunderschöne Buch nun auch endlich zur Hand nehmen. Außerdem würde ich mich gerne an die „His Dark Materials“ Trilogie von Philip Pullman wagen, die auch auf meiner Leseliste für dieses Jahr steht.  Ich habe mir außerdem vor ein paar Tagen einen ganzen Haufen queerer Bücher aus der Bibliothek geholt und hoffe, diese vielleich auch irgendwie unterzubringen – unter anderem „Ali und Ramazan“ von Perihan Mağden, „Die Wälder des menschlichen Herzens“ von Antje Rávic Strubel und „Blau ist eine warme Farbe“ von Julie Maroh, sowie auch ein paar Sachbücher zum Thema Queerness und Theologie. Als allererstes möchte ich aber natürlich meinen Reread von „Die Arena“ beenden. Wie ihr seht habe ich also gerade wirklich Lust auf alles – mal sehen, was ich dann tatsächlich lesen werde!

Was habt ihr im Oktober so gelesen? War irgendetwas schön schauriges dabei? Und was habt ihr euch für den November so vorgenommen? Lasst es mich wie immer gerne in den Kommentaren wissen!

Ältere Beiträge laden