Rezension

Der Marsianer

von Andy Weir

Originaltitel: The Martian

Heyne Verlag, 509 Seiten

Preis: 15,99€

Inhalt

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes …

Meine Meinung

“Der Marsianer” ist wohl eins der am meisten gehypten Bücher der letzten Zeit. Natürlich habe ich mich da wahnsinnig gefreut und musste es sofort anfragen, als ich es beim Random House Bloggerportal als Rezensionsexemplar gesehen habe.

Das Buch hat vor allem eins gemacht, nämlich Spaß. Mark Watney ist unheimlich witzig, egal wie ernst die Situation ist, er hat trotzdem immer noch einen Scherz auf den Lippen. Das macht das Buch unheimlich leicht und angenehm zu lesen, und trotzdem ist es nicht flach oder irgendwie lächerlich, sondern durch und durch spannend. Ich habe wirklich bis zur letzten Seite mit Mark mitgefiebert, und ich war mir bis zum Ende nicht sicher, wie es ausgehen würde.
Das ist vielleicht auch vor allem deshalb überraschend, weil das Buch bestimmt zur Hälfte aus technischem, physikalischem oder chemischen Fachchinesisch besteht, von dem ich nun wirklich keine Ahnung habe – trotzdem habe ich mich nie von den wissenschaftlichen Ausführungen Marks gelangweilt oder erschlagen gefühlt. Im Gegenteil – ich hatte fast das Bedürfnis, alles haargenau mitzuschreiben, damit ich, sollte ich eines Tages durch einen seltsamen Zufall mal alleine auf dem Mars stranden, auch eine Überlebenschance hätte.
Ich mochte es, wie realistisch die Ausgangssituation und überhaupt die ganze Geschichte war. Ich bin ein großer Science-Fiction Fan, aber ich glaube, ich habe noch nie ein Buch dieses Genres gelesen, das so nah an der Realität dran war. Ich mochte auch die Sichtwechsel sehr gerne, obwohl ich normalerweise nicht der größte Fan von sowas bin – es fühlt sich einfach zu oft erzwungen und redundant an, nicht so jedoch bei “Der Marsianer”. Die Sorgen und Gedanken der NASA-Mitarbeiter haben die Geschichte wirklich bereichert, ihr Vorgehen schien erst dadurch wirklich logisch und realistisch zu sein, dass man die Entwicklung ihrer Ideen selbst miterleben konnte.

Alles in allem war “Der Marsianer” ein wirklich guter, und vor allem gut ausgearbeiteter und abgerundeter Roman mit einem sehr liebenswerten Protagonisten. Es ist ein schnelles, unterhaltsames Buch, das mich zwar auf keiner philosophischen oder hoch emotionalen Ebene – bis natürlich auf das ständige Mitfiebern mit Mark – wahnsinnig tief berührt hat, das sich aber wirklich gut in einem Rutsch durchlesen lies, ohne zwischendurch langweilig zu werden.

Ich habe “Der Marsianer” als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür an das Random House Bloggerportal, bzw. den Heyne-Verlag!

Kommentare

  • Travelbugs är kul att följa. Jag har en egen som reser runt i Finland just nu. Dessutom har mina elever skickat ut fyra TB-katter. En är kvar i Sverige, men de andra tre har rest vidare till Tyskland och England. Kul för eleverna att följa dem pÃ¥ kartan.

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