Rückblick

Mein Lesemonat Oktober

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Willkommen zu einem neuen Monatsrückblick! Im Oktober habe ich – für meine Verhältnisse – wirklich wahnsinnig viel gelesen, nämlich sage und schreibe 9 Bücher, von denen eines sogar noch ein Doppelband war – eines davon für die Uni und acht für meinen Stephen King Lesemonat. Teilweise hatte ich schon Angst vor meinem eigenen Lesetempo – ich hatte das Gefühl, als würde ich in einem immer schneller werdenden Auto sitzen und müsste unweigerlich jeden Moment mit vollem Tempo in eine Wand, beziehungsweise ein absolutes Lesetief, krachen, aber irgendwie ist das nicht passiert. Nicht, dass ich mir beschweren würde – vor allem nach meinem eher schwachen Lesemonat September habe ich mich echt gefreut, mal wieder so richtig viel lesen zu können.
Kommen wir zu den Büchern! Gelesen habe ich diesen Monat:

Revival – Stephen King
(509 Seiten)

Das Spiel – Stephen King
(345 Seiten)

Feuerkind – Stephen King
(479 Seiten)

Desperation/Regulator – Stephen King
(1183 Seiten)

Desperation:

Regulator:

ES – Stephen King
(860 Seiten)

Cujo – Stephen King
(384 Seiten)

Mr. Merceds – Stephen King
Bill Hodges #1
(511 Seiten)

Finderlohn – Stephen King
Bill Hodges #2
(539 Seiten)

Der Meister und Margarita – Michail Bulgakow
(491 Seiten)

Insgesamt sind das sage und schreibe 5301 Seiten – ein Ergebnis, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe. Dieser Oktober war mein stärkster Lesemonat seit Jahren, ich bin wirklich immer noch total geflasht.
Wenn ich mir ein Highlight aussuchen müsste, wäre das wohl mein  Reread von ES, meinem absoluten Lieblingsbuch von King, in das ich mich diesen Monat noch einmal auf ganz besondere Weise neu verlieben durfte. Aber auch Der Meister und Margarita war für mich eine fantastische Erfahrung, und sollte ich jemals eine „100 Bücher, die jeder im Leben einmal gelesen haben sollte“-Liste machen, so würde dieses Buch mit Sicherheit darauf landen – es war einfach wahnsinnig gut und irgendwie auch sehr speziell und besonders.
Es fällt mir allerdings wirklich wahnsinnig schwer, hier nur diese beiden Bücher als Highlight zu nennen, weil mein Highlight des Monats wahrscheinlich eigentlich mein Stephen King Lesemonat in seiner Gesamtheit war – auch Das Spiel hat mir wahnsinnig gut gefallen, sowie auch mein Reread von Desperation, meinem zweitliebsten King-Buch. Mit Mr. Mercedes habe ich King einmal auf eine ganz neue Weise kennengelernt, was mir auch total viel Spaß gemacht hat – es war einfach wirklich eine fantastische Idee, einmal einen Monat lang (fast) nur Bücher von Stephen King zu lesen, und ich habe wieder einmal festgestellt, warum er einer meiner Lieblingsautoren ist. Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, die mitgemacht haben, und werde diese Woche auf jeden Fall noch einen Blogpost schreiben, in dem ich nochmal alle meine Eindrücke zu dieser fantastischen Erfahrung zusammenfassen werde!

Außerdem möchte ich mich noch beim Heyne-Verlag, beziehungsweise dem Randomhouse-Bloggerportal für die Zusendung zweiter kostenloser Rezensionsexemplare – Revival und Finderlohn – bedanken, die ich diesen Monat gelesen habe.

So, das war’s dann auch schon wieder von mir! Ich freue mich schon sehr auf meinen Lesemonat November, auch wenn ich wirklich nicht erwarte, nochmal so viel zu lesen, wie diesen Monat. Ich habe dafür eine paar wirklich, wirklich interessante Bücher auf meinem TBR, die ich alle schon sehr lange lesen will, und auf die ich mich wahnsinnig freue – ich hoffe also, dass auch der November ein guter Lesemonat für mich wird, und er sich nicht mit einem Lesetief für den Marathon rächt, den ich diesen Monat hingelegt habe.
Wie immer freue ich mich natürlich sehr über Kommentare zu eurem Lesemonat! Was habt ihr im Oktober so gelesen, und wie hat es euch gefallen? Habt ihr für den November auch schon ein paar spezielle Bücher im Auge? Lasst es mich wissen!

Kommentare

  • Merowinger

    9 Bücher in einem Monat, und dann auch noch solche Wälzer, das ist schon etwas auf das du stolz sein kannst. Ich wünschte ich könnte so fokussiert lesen, irgendwie ist immer soviel anderes wichtiger und dann gammel ich doch nur rum oder surfe abends auf 9GAG statt zu lesen. :p
    Dummerweise kann ich aber auch nicht aufhören Bücher zu kaufen weshalb mein SuB mittlerweile pervers groß ist.

    „Der Meister und Margarita“ lese ich übrigens auch gerade und kann dir zustimmen: ein sehr besonderes Buch, das kann ich jetzt schon sagen obwohl ich gestern erst das Kapitel mit Pontius Pilatus gelesen habe. Während des ersten Kapitels musste ich unwillkürlich an „Sympathy for the Devil“ von den Rolling Stones denken. 😀

  • Hut ab vor der Seitenzahl! Wirklich großartig, wie viele seiner Bücher du im Stephen King Lesemonat verschlingen konntest! Ich kenne aus deiner Auswahl nur „Das Spiel“, was mir aber auch noch sehr stark im Gedächtnis verblieben ist… ich hoffe ja, irgendwann wieder in die Stimmung für seine Bücher zu kommen. Gerade die Reihe um den dunklen Turm würde mich noch mal reizen.

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