Rückblick

Mein Lesemonat November

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Und schon wieder ist ein Monat vergangen – der November ist für mich dieses Jahr wirklich regelrecht vorbei geflogen und ich kann es gar nicht fassen, dass ich schon wieder eine Leserückblick schreibe. Trotzdem habe ich mit fünf Büchern ein – für mich – wirklich gutes „Ergebnis“ erreicht, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich dieses Jahr auch noch am NaNoWriMo teilgenommen und eifrig mitgeschrieben habe, was den Großteil meiner Zeit diesen Monat beansprucht hat.
Kommen wir zu den Büchern! Ich habe gelesen:

Der Marsianer – Andy Weir
(509  Seiten)

Der verschollene Prinz – C.S. Pacat
(320 Seiten)

Cress – Marissa Meyer
The Lunar Chronicles #3
(550 Seiten)

Winter – Marissa Meyer
The Lunar Chronicles #4
(824 Seiten)

Mein weißer Frieden – Marica Bodrožić
(331 Seiten)

Insgesamt macht das 2534 Seiten – da kann ich wirklich nicht meckern.
Mein Highlight diesen Monat war, denke ich, Mein weißer Frieden, das ich für einen Kurs an der Uni gelesen habe. Ich hatte mir zuerst Sorgen gemacht, dass es mir nicht gefallen würde, war dann aber von der ersten Seite an total begeistert – das Buch hat mich mit seiner wunderschönen Sprache und seiner einfühlsamen und doch wahnsinnig direkten Art über den Krieg zu sprechen einfach sehr tief berührt und nachhaltig beeindruckt.
Aber auch das Beenden der Lunar Chronicles mit Cress und Winter hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, und ich kann wirklich nur immer wieder sagen, wie froh ich bin, die Reihe gelesen zu haben. Als ich letzten Dezember den ersten Band, Cinder, gelesen habe, war ich nicht übermäßig begeistert und wollte die Reihe auch gar nicht unbedingt sofort weiterlesen, aber es steigert sich wirklich von Buch zu Buch und die letzten beiden Bände haben mich mehr als nur mitgerissen. Ich bin so, so traurig, dass die Reihe jetzt schon zu Ende ist!
Diesen Monat gab es auch mal wieder etwas, das bei mir wirklich relativ selten vorkommt – ich habe ein Buch gelesen, das mich einfach nur enttäuscht hat. Der verschollene Prinz war mein Reinfall des Monats – hätte ich mich dieses Jahr nicht auch schon durch Fifty Shades of Grey gequält, dann würde ich es wohl meinen Reinfall des Jahres nennen. Es waren so viele Leute so wahnsinnig begeistert von dieser Reihe, dass ich mich wirklich darauf gefreut hatte, und dann habe ich es einfach nur gehasst – lediglich die letzten 50 Seiten waren etwas besser, was dem Buch noch zum nötigen halben Stern für eine 1,5-Sterne-Bewertung meinerseits verholfen hat. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar bekommen, dann hätte ich es wahrscheinlich bei der Hälfte abgebrochen, obwohl ich das eigentlich fast nie mache, so wenig hat es mir gefallen. Schade!

Bevor ich jetzt auch schon wieder zum Ende komme, möchte ich mich noch einmal beim Heyne-Verlag, beziehungsweise dem Randomhouse-Bloggerportal für die Zusendung zweiter kostenloser Rezensionsexemplare – Der verschollene Prinz und Der Marsianer – bedanken, die ich diesen Monat gelesen habe.

So, das war’s dann auch schon wieder von mir und meinem Lesemonat November!
Ich habe Anfang diesen Monats übrigens mit Der Marsianer auch noch meine Goodreads Reading-Challenge für dieses Jahr mit 50 Büchern erreicht! Das freut mich wirklich sehr, vor allem, weil ich mir zu Beginn des Jahres eine Challenge von „nur“ 35 Büchern gesetzt hatte, und da schon Sorge hatte, ob ich das überhaupt schaffen würde. Ich habe meine eigenen Erwartungen dieses Jahr also jetzt schon mehr als nur übertroffen – und freue mich nun auf einen enspannten, hoffentlich guten Lesemonat Dezember!
Euch wünsche ich ebenfalls einen schönen Lesemonat und eine besinnliche Weihnachtszeit an alle, die Weihnachten feiern. Wer mag darf mir gerne noch einen Kommentar zu seinem Lesemonat November dalassen, und wenn ihr – wie ich sonst auch immer – noch mit eurer Reading Challenge zu kämpfen habt, dann vergesst bitte nicht, dass Lesen in erste Linie Spaß machen soll, und es im Grunde nicht wirklich wichtig ist, ob ihr die Nummer, die ihr euch zu Beginn des Jahres gesetzt habt, nun wirklich schafft oder nicht. Nehmt euch also auch ein bisschen Zeit einfach nur zum Wohlfühlen und setzt euch nicht zu sehr selbst unter Druck! In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal!

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