Rückblick

Mein Lesemonat April

Ein Überflieger-Monat war der April, wie ihr sehen könnt, dieses Jahr zumindest buchtechnisch nicht für mich. Die Uni hat wieder angefangen, weshalb ich ganz generell zu kaum was gekommen bin, und meine zwischenzeitliche Sims-Obsession hat auch nicht wirklich dabei geholfen, mein Lesepensum zu erhöhen. Aber was soll’s – schließlich kommt es ja beim Lesen weniger darauf an, wie viel man gelesen hat, sondern mehr, wie viel Spaß es einem gemacht hat. Und da sieht es bei mir diesen Monat gar nicht so schlecht aus.
Diese vier Bücher habe ich im April gelesen:

Die Meisterin – Trudi Canavan
Die Gilde der schwarzen Magier #3
(704 Seiten)

Endgame: Die Hoffnung – James Frey
Endgame #2
(592 Seiten)

Outlander – Diana Gabaldon
Outlander #1
(850 Seiten)

Dragonfly in Amber – Diana Gabaldon
Outlander #2
(947 Seiten)

Insgesamt hatten diese vier Bücher 3093 Seiten, also sogar deutlich über meinem Durchschnitt.
Mein Highlight diesen Monat war – obwohl es nicht die höchste Bewertung von all meinen gelesen Büchern hat – „Outlander“ von Diana Gabaldon. Obwohl mich beim Lesen viele Dinge gestört haben hat das Buch mir insgesamt einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es war spannend, unterhaltsam und voll mit tollen, liebenswerten Charakteren. Kurzum – ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Auch der Reread der „Die Gilde der schwarzen Magier„-Trilogie, den ich diesen Monat mit „Die Meisterin“ beendet habe hat wirklich Spaß gemacht und der zweite Band der „Endgame„-Reihe war ebenso spannend und nervenaufreibend wie der erste – ich freue mich schon auf Band drei!
Einzig und allein „Dragonfly in Amber„, der zweite Band der „Outlander“-Reihe war eher enttäuschend, vor allem, da der erste Band mir so gut gefallen hat. Er war insgesamt einfach weniger spannend und interessant als der erste und obwohl viele der Dinge, die mich bei „Outlander“ gestört haben, hier glücklicherweise nicht mehr vorkommen, so hat er trotzdem insgesamt leider einfach weniger Spaß gemacht.
Diesen Monat habe ich außerdem bis auf eins kein einziges meiner Monatsziele erreicht. Mit „Die Meisterin“ war zwar ein Reread dabei, ich habe im April aber weder einen Klassiker, noch ein Buch mit einem queeren oder nicht-weißen Protagonisten oder ein Buch von einem deutschen Autor gelesen. Zwar hatte ich mir alles für diesen Monat vorgenommen, aber nachdem ich „Outlander“ beendet hatte musste ich die Reihe einfach sofort mit „Dragonfly in Amber“ weiterlesen und hatte schlichtweg keine Zeit mehr für ein anderes Buch. Das ist aber auch okay so – schließlich sollen diese Leseziele ja nur Motivation sein und kein Zwang. Und wer weiß, vielleicht lese ich ja nächsten Monat dafür umso mehr Bücher, die zu meinen selbst gesetzten Zielen beitragen.

Alles in Allem kann ich also wirklich zufrieden mit meinem Lesemonat sein, ich hoffe aber trotzdem  – wie auch schon letzten und vorletzten Monat – dass ich im nächsten Monat wieder etwas mehr Zeit zum Lesen habe und mich neben meinen Lesezielen auch endlich mal wieder um die ganzen Rezensionsexemplare kümmern kann, die sich inzwischen hier bei mir stapeln. Mal schauen, wie viel Zeit ich dafür haben werde!
Wie sah euer Lesemonat April denn aus? Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass diesen Monat mehrere Leute eine Leseflaute hatten – habt ihr vielleicht zu den Glücklichen gehört, die davon ausgenommen waren? Habt ihr vielleicht ein neues Lieblingsbuch gefunden, oder sonst eine Empfehlung für mich? Wie immer freue ich mich sehr über Kommentare!

Kommentare

  • Sims ist doch ein tolles Spiel um nebenher zu lesen! Zumindest wenn man den freien Willen ausmacht und eine Latte Aufgaben an die Sims verteilt, sonst fackeln die das Haus ab. 😉

  • Laut Goodreads Statistik habe ich im April 7 Bücher BEENDET (kann also sein dass ich davon welche bereits im März begonnen habe), darunter waren aber auch 2 Little Black Classics, also definitiv weniger Seiten als bei dir. Es gab auch eine handfeste Enttäuschung, nämlich „Ein Leben mehr“ von Jocelyne Saucier das ich zum Geburtstag bekommen habe und auf das mich auch recht lange gefreut hatte. Leider konnte mich die Story nicht wirklich packen, die Charaktere blieben mir fremd und irgendwie war mir alles zu ziellos. Positiv überrascht war ich aber vom Erzählungsband von F. Scott Fitzgerald das ich eigentlich „nur so“ mitbestellt hatte. Gut geschriebene Geschichten, teils traurig, teils kurios, teils romantisch. Eine klare Empfehlung meinerseits.

    • sacinee | BÜCHERJÄGER

      Beim Sims Spielen bin ich leider immer so obsessiv das ich währenddessen absolut nichts anderes mehr schaffe, außer vielleicht noch Schokolade essen. :’D
      Sieben Bücher ist ja ganz schön was, auch wenn zwei sehr Kurze dabei waren. Nicht schlecht! 😀
      Mir passiert es öfter mal, dass ein Buch, welches ich nur so mal irgendwo mitgenommen oder -bestellt habe mir dann richtig, richtig gut gefällt. Vielleicht weil man so gar keine Erwartungen an das Buch hat und deshalb umso mehr überrascht ist, wenn es einem tatsächlich gefällt. Mich freut das auf jeden Fall immer sehr! 🙂

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