Rückblick

Mein Lesemonat Mai

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Obwohl ich in letzter Zeit kaum mehr dazu komme, irgendwas auf diesem Blog zu posten, so kann man sich zumindest darauf verlassen, dass hier regelmäßig ein neuer Monatsrückblick eintrudelt. Zwar war der Mai für mich lesetechnisch wahrlich keine Glanzleistung – der Umzug mit meinem Freund in unsere neue Wohnung und die Uni haben doch einiges mehr an Zeit in Anspruch genommen als gedacht – aber trotzdem habe ich ein paar wirklich gute Bücher gelesen, die ich euch natürlich nicht vorbehalten werde!
Gelesen habe ich:

Das Lied des Achill – Madeline Miller
(380 Seiten)

Die Maschinen – Ann Leckie
Die Maschinen, #1
(531 Seiten)

Die unendliche Geschichte – Michael Ende
(428 Seiten)

Persuasion – Jane Austen
(188 Seiten)

Insgesamt bin ich mit diesen vier Büchern also auf 1527 Seiten gekommen – der Mai war also ohne Frage mein bisher schwächster Lesemonat dieses Jahr. Mir hat einfach die Zeit und auch ein wenig die Energie zum Lesen gefehlt, weswegen ich mich auch nicht zwingen wollte, mehr zu lesen, denn es kommt ja bei Büchern auch immer mehr auf die Qualität als auf die Quantität an.
Mein Monatshighlight war dieses Mal gleichzeitig auch das erste Buch, das ich gelesen habe, nämlich „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller. Ich hatte zuerst ein bisschen Angst, ich würde wegen des riesigen Hypes rund um das Buch mit viel zu hohen Erwartungen an es herangehen, aber dem war absolut nicht so – ich habe mich schon auf der ersten Seite in die wunderschöne Sprache und die fantastischen Charaktere verliebt und war absolut fasziniert davon, wie meisterhaft Madeline Miller ihre Geschichte in den Troja-Epos eingeflochten hat. Für dieses Buch habe ich mein Buchkaufverbot gerne gebrochen!
Außerdem wirklich gut gefallen hat mir „Die Maschinen“ von Ann Leckie, welches ich zusammen mit dem Zwitscherbooks-Buchclub gelesen habe. Das Buch ist wirklich Science-Fiction, wie sie sein sollte, und ich habe es beim Lesen unheimlich genossen, über die Bedeutung von künstlichen Intelligenzen und die dargestellte Gesellschaftsform nachzudenken. Band zwei ist der Reihe ist übrigens auch schon gekauft, und ich hoffe, ihn bald lesen zu können!
Auch „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende und „Persuasion“ von Jane Austen haben mir Spaß gemacht, eine wirkliche Enttäuschung gab es also nicht. Das allein würde schon einen gelungenen Lesemonat bedeuten, aber es kommt noch dazu, dass ich – obwohl ich so wenig gelesen habe – im Mai wieder alle meine selbstgesetzten Lesechallenges für dieses Jahr geschafft habe. Mit „Die unendliche Geschichte“ habe ich sowohl einen Reread als auch ein Buch von einem deutschen Autor dabei, „Persuasion“ war mein Klassiker und mit „Das Lied des Achill“ habe ich ein Buch mit einem queeren, nicht weißen Protagonisten gelesen.

Ich bin also eigentlich wirklich zufrieden mit meinem Lesemonat. Trotzdem hoffe ich, nächsten Monat wieder etwas mehr zu „schaffen“ – vor allem muss ich endlich wirklich meinen viel zu großen Stapel an Rezensionsexemplaren abbauen. In dieser Hinsicht bin ich aber schon auf einem guten Weg, denn ich habe zwei davon bereits angefangen und hoffe, diese dann im Juni auch fertig lesen zu können.

Wie sah denn euer Lesemonat Mai aus? Habt ihr viel gelesen oder war in dieser Hinsicht bei euch auch eher Flaute? Habt ihr vielleicht irgendwelche besonderen Schätze entdeckt, die ich unbedingt auf meine Leseliste setzen sollte, oder ein so grauenhaft schlechtes Buch gelesen, dass ich besser gar nicht daran denken sollte, es auch zu lesen? Was habt ihr euch für den Juni so vorgenommen? Wie immer freue ich mich über jeden Kommentar von euch!

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