Rückblick

Mein Lesemonat Juli

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Dieser Monatsrückblick ist ein ganz besonderer für mich, denn außer der Tatsache, dass schon wieder ein Monat vergangen ist, bedeutet er auch, dass es Bücherjäger jetzt seit ziemlich genau einem Jahr gibt, denn mein erster Beitrag auf diesem Blog war mein Leserückblich auf den Juli und Juni 2015.
Damals war ich mir noch sicher, das Bloggen bestimmt nicht durchhalten zu können, dass ich vielleicht ein, zwei Monate dran bleiben würde und dann aber irgendwann die Lust daran verlieren würde. Glücklicherweise war dem aber nicht so, und ich bin immer noch hier! So schnell werdet ihr mich auch nicht mehr los, denn das Bloggen macht mir wirklich viel Spaß. Auch mein Leseverhalten hat sich, denke ich, geändert – irgendwie lese ich jetzt viel bewusster als vorher, das ist richtig schön.
Ich möchte an dieser Stelle aber gar nicht so viel sentimental vor mich hin plappern, denn wenn ich das täte würde es wahrscheinlich einen eigenen Post füllen – deshalb sage ich nur kurz danke an alle, die im Laufe des letzten Jahres meinen Blog gelesen haben, die meine Posts kommentiert oder mich zu irgendetwas getaggt haben, einfach danke an alle, die sich mein endloses Gequatsche über Bücher tatsächlich antun. Ich freue mich wirklich wahnsinnig über jeden von euch und würde mich freuen, wenn ihr mich und meinen Blog auch nocht ein weiteres Jahr begleiten würdet!
Jetzt kommen wir aber mal zu den Büchern, die ich diesen Monat gelesen habe:

Der Kirschgarten – Anton Tschechov
(90 Seiten)

The Art of Being Normal – Lisa Williamson
(352 Seiten)

Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl – Stephenie Meyer
Twilight #3.5
(204 Seiten)

Nullzeit – Juli Zeh
(314 Seiten)

Two on a Tower – Thomas Hardy
(314 Seiten)

Stalking Darkness – Lynn Flewelling
Nightrunner #2
(501 Seiten)

Stargirl – Jerry Spinelli
(207 Seiten)

Harry Potter and the Chamber of Secrets – J.K. Rowling
Harry Potter #2
(341 Seiten)

Insgesamt sind das acht Bücher mit 2323 Seiten. Das ist deutlich mehr, als ich erwartet hätte, denn ich habe in der ersten Juli-Hälfte tatsächlich kein einziges Buch beendet – erst waren da die Klausuren, dann hatte ich einfach irgendwie eine kleine Leseflaute und dann kam auch noch Pokémon GO raus und hat mich von allem abehalten, was nicht draußen mit meinem Smartphone durch die Gegend rennen war. Ich bin also wirklich überrascht, dass ich in den letzten zwei Wochen dann doch noch eine ganze Menge gelesen habe, auch wenn es eher kurze Bücher waren.
Wie so oft kann ich mich nur schwer auf ein einziges Monatshighlight beschränken, aber wenn ich müsste, so wäre das wohl „Stargirl“ von Jerry Spinelli. Ich habe das Buch eigentlich nur aus einer Laune heraus gelesen und war dann total überrascht, wie sehr es mir beim Lesen gefallen hat und vor allem, wie viel es mir im Nachhinein bedeutet hat. Wirklich toll!
Außerdem total begeistert hat mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Buch Juli Zehs „Nullzeit“ , das mich einfach komplett in seinen Bann gezogen hat. Ich hatte davor noch nie ein Buch von Juli Zeh gelesen, werde das aber definitiv ändern! Außerdem natürlich noch viel Spaß gemacht hat mir der Reread des zweiten „Harry Potter“ Bandes zusammen mit meinem Freund und das Lesen von „Stalking Darkness“ , dem zweiten Band der Nightrunner-Reihe von Lynn Flewelling, die auf dem besten Weg ist, eine meiner liebsten Reihen überhaupt zu werden.
Eine richtige Enttäuschung gab es diesen Monat eigentlich nicht, was ich sehr schön finde – vielleicht konnte ich auch dadurch meine Leseflaute so schnell wieder überwinden. Sogar Stephenie Meyers „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ hat mir irgendwie Spaß gemacht, und das obwohl ich an der „Twilight“-Reihe wirklich absolut nichts gutes finden konnte. Der Juli war einfach voll mit positiven Überraschungen!
Obwohl ich stark daran gezweifelt hatte habe ich es außerdem auch diesen Monat wieder geschafft, meine mir selbst gesetzten Leseziele zu verwirklichen – Mit „The Art of Being Normal“ von Lisa Williamson, in dem es um ein trans Mädchen geht, und „Stalking Darkness“, welches gleich zwei queere Protagonisten aufweist, habe ich es auch diesen Monat geschafft, etwas diverser zu lesen. Mit „Der Kirschgarten“ und Thomas Hardys „Two on a Tower“ hatte gleich zwei Klassiker dabei und mit „Nullzeit“ auch ein Buch von einer deutschen Autorin. Sogar einen Reread habe ich mit „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ noch unterbringen können, obwohl ich schon stark daran gezweifelt hatte, weil mein Freund seine Klausuren – anders als ich – erst am Ende des Monats hatte und wir deswegen kaum Zeit gefunden haben, zusammen zu lesen. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Wochen wieder ändert und wir so die ganze Reihe zusammen lesen können!

Alles in Allem ist der Juli für mich also ein wirklich guter Lesemonat gewesen, und das, obwohl ich damit zuerst gar nicht gerechnet hatte. Umso mehr freue ich mich jetzt natürlich darüber und hoffe, ebenso in den August starten zu können – und dann vielleicht auch mal wieder ein paar dickere Bücher unterzubringen. Außerdem hoffe ich, nächsten Monat meine Goodreads-Lesechallenge zu beenden, dazu fehlen mir nämlich nur noch zwei Bücher. Ich muss sagen, es war eine gute Idee, die Challenge dieses Jahr auf eine für mich sehr machbare Zahl zu setzen, denn obwohl es so zwar keine richtige Herausforderung ist, so ist das Lesen doch viel entspannter, und darauf kommt es im Grunde ja an.

Wie sah euer Lesemonat denn so aus, und was habt ihr euch für den August vorgenommen? Habt ihr noch Ferien und dadurch vielleicht etwas mehr Zeit zu lesen als sonst, oder seid ihr schon wieder im Schul-/Uni-/Arbeitsstress und müsst dehalb etwas zurückstecken? Gibt es bei euch irgendwelche neu entdeckten Schätze, die ich unbedingt auch lesen sollte?
Lasst mir doch einfach einen Kommentar da, oder wenn ihr wollt auch einen Link zu eurem eigenen Monatsrückblick – ich lese sowas nämlich immer wahnsinnig gerne.
Bis bald – und hoffentlich sind viele von euch nächstes Jahr, wenn mein Blog zwei wird, auch noch da. Ich werde es bestimmt sein!

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