Rückblick

Mein Lesemonat August

Mit dem August geht für mich ein gleichzeitig seh schöner, aber auch irgendwie etwas anstrengender Monat zu Ende, in dem ich aber überraschend viel gelesen habe – irgendwie übertreffe ich mich damit in letzter Zeit immer wieder selbst, vielleicht ist das der Ausgleich für die Leseflaute, die ich im Frühling hatte. Auf jeden Fall hat es mir auch bei meiner Goodreads-Lesechallenge geholfen, die ich somit dieses Jahr tatsächlich bereits im August beenden konnte – so schnell war ich noch nie. Klar, ich habe mir zu Beginnd des Jahres auch ganz bewusst ein – für mich – sehr gut machbares Ziel gesetzt, aber trotzdem war ich überrascht, wie schnell es dieses Mal ging.
Ich möchte euch aber jetzt auch gar nicht mehr mit langem Vorgeplänkel auf die Nerven gehen, sondern lieber gleich zur Sache kommen, nämlich den Büchern, die ich diesen Monat gelesen habe. Und das waren:

Die Elfen – Bernhard Hennen
Die Elfen #1
(910 Seiten)

Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung – Terry Brooks
(320 Seiten)

Illuminae – Amie Kaufman & Jay Kristoff
The Iluminae Files #1
(599 Seiten)

Ice Massacre – Tiana Warner
Mermaids of Eriana Kwai #1
(375 Seiten)

Harry Potter and the Prisoner of Azkaban – J.K. Rowling
Harry Potter #3
(435 Seiten)

The Last Unicorn – Peter S. Beagle
(294 Seiten)

The Time Machine – H.G. Wells
(128 Seiten)

Wolfszeit – Nina Blazon
(560 Seiten)

Insgesamt sind das acht Bücher mit 3621 Seiten, also sogar etwas mehr als letzten Monat, was ich so gar nicht erwartet hätte, was mich dafür aber umso mehr freut.
Wie eigentlich immer fällt es mir schwer, mir nur ein Buch als „Highlight“ des Monats auszusuchen, weil es mehrere gab, die mir auf ihre ganz eigene Art und Weise wirklich gut gefallen haben. So hat mich zum Beispiel Wolfszeitvon Nina Blazon, das letzte Buch, das ich im August gelesen habe, durch seine Spannung und sein interessantes Setting total in den Bann gezogen, aber auch Bernhard Hennens „Die Elfen“ hat mir mit seiner weitläufigen, phantastischen Welt und der mysthischen Erzählweise einfach nur richtig viel Spaß gemacht. Ein wirklich einzigartiges Leseerlebnis und dazu noch eine tolle, spannende Geschichte hat mir diesen Monat außerdem „Illuminae“ von Amie Aufman und Jay Kristoff geboten, welches ich so schnell sicher nicht wieder vergessen werde.
Außerdem fand ich es natürlich toll, diesen Monat zusammen mit meinem Freund unseren Harry Potter Reread weiterzuführen und mit „Harry Potter and the Prisoner of Azkaban“ den dritten Band der Reihe zu lesen und gemeinsam noch einmal neu zu entdecken. Und auch das diesmonatige Buch des Zwitscherbooks-Buchclubs, „The Last Unicorn“ von Peter S. Beagle, habe ich unheimlich gern gelesen. Mit seiner wunderschönen Sprache und der märchenhaften Handlung ist es eine Geschichte, die einem mit Sicherheit noch länger im Gedächtnis bleibt.
Ich habe im August also einige sehr schöne Bücher gelesen, leider gab es dieses Mal jedoch auch wieder etwas, das ich wirklich schon lange nicht mehr hatte, nämlich eine wirkliche Enttäuschung. Vielleicht hatte ich an Tiana Warners „Ice Massacre“ einfach zu hohe oder die falschen Erwartungen, aber es hat mir wirklich nicht ansatzweise so gut gefallen, wie ich es im Vorfeld gedacht hatte. Das fand ich besonders deshalb sehr schade, weil es mit Sicherheit viel Potenzial gehabt hätte.
Trotzdem war der August lesetechnisch ein voller Erfolg, denn auch bei meinen selbstgesetzten Challenges habe ich mich wieder ganz gut geschlagen. Mit „Wolfszeit“ von Nina Blazon und „Die Elfen“ von Bernhard Hennen habe ich diesen Monat sogar zwei Bücher von deutschen Autoren gelesen, mit „The Time Machine“ von H.G. Wells hatte ich erneut einen Klassiker dabei – wenn auch einen kurzen – und meinen Vorsatz etwas diverser zu lesen habe ich mit „Ice Massacre“ ebenfalls erfüllt, denn obwohl die Queerness in diesem Buch nicht ansatzweise so präsent war, wie ich erwartet hatte, so war sie dennoch irgendwie da. Außerdem ist Meela, die Protagonistin, genau wie die meisten anderen Charaktere des Buches, nicht weiß.

Alles in Allem bin ich also mehr als zufrieden und kann nur hoffen, dass ich im nächsten Monat wieder genauso viele gute Bücher lesen kann und darf, wie diesen! Außerdem hoffe ich, im September wieder ein paar Rezensionsexemplare unterzukriegen – ich hatte mit „Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung“ nämlich endlich das letzter meiner ungelesenen Rezensionsexemplare gelesen, nur im mir dann im selben Atemzug schon wieder fünf neue zu bestellen. Fünf! Ich lerne einfach nicht dazu. Dieses Mal hoffe ich aber, meine Rezensionsexemplare etwas schneller zu lesen und zu rezensieren, damit sich nicht wieder über Monate hinweg ein Stapel bei mir ansammelt. Das ist dann nämlich nicht nur stressig für mich sondern natürlich auch nicht im Sinne der Verlage, die mir die Bücher freundlicherweise zukommen lassen.

Wie sieht es denn bei euch so aus? Seid ihr mit eurem Lesemonat August zufrieden? Waren viele gute Bücher dabei, oder musstet ihr ein paar Enttäuschungen einstecken? Habt ihr euch für den September schon etwas spezielles vorgenommen?
Wie immer freue ich mich darüber, mehr über eure Lesemonate zu erfahren – lasst mir also gerne eine Antwort oder – wenn ihr so etwas auch geschrieben habt – einen Link zu eurem eigenen Monatsrückblick da!

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