Rückblick

Mein Lesemonat Oktober

img_7140-b

Hallo, ihr lieben Menschen, die meinen Blog lesen, und herzlich willkommen zurück zu einem neuen Monatsrückblick! Schon wieder ist ein Monat ins Land gezogen und diesmal habe ich wieder deutlich mehr gelesen als noch im September – der Oktober war ohnehin schon immer einer meiner allerliebsten Monate überhaupt, und die Umfunktionierung zum Stephen King Lesemonat hat mir nun einen Grund mehr gegeben, mich in den kühlen Abend- und Morgenstunden auf dem Sofa einzukuscheln und mit einer warmen Tasse Kakao in der Hand ein Buch zu lesen. Und so habe ich es diesen Monat auf ganze sechs Bücher gebracht! Nicht ganz so viele wie letztes Jahr, aber dennoch ein wirklich ansehnliches Ergebnis!
Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen – das sind die Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe:

Finder’s Keepers – Stephen King
Bill Hodges, #3
(351 Seiten)

Todesmarsch – Richard Bachman/Stephen King
(316 Seiten)

Das Attentat – Stephen King
(476 Seiten)

Stark. The Dark Half – Stephen King
(475 Seiten)

The Stand – Das letzte Gefecht – Stephen King
(1712 Seiten)

Dolores – Stephen King
(352 Seiten)

Insgesamt habe ich es mit diesen sechs Bücher auf 3682 Seiten gebracht. Das ist – wie gesagt – nicht so viel wie es letztes Jahr war, aber das hatte ich auch gar nicht erwartet – schließlich habe ich letztes Jahr zum Stephen King Lesemonat über 5300 Seiten gelesen, und das war einfach nur verrückt.
Mit dem Monatshighlight fällt es mir ja immer ein wenig schwer, umso mehr aber natürlich, wenn ich einen ganzen Monat lang nur Bücher meines Lieblingsautors gelesen habe. Wenn ich mich festlegen müsste, so würde meine Wahl wohl auf „The Stand – Das letzte Gefecht“ fallen, welches ich dieses Jahr noch einmal in der ungekürzten Fassung gelesen habe. Mit fast 500.000 Wörtern auf über 1700 Seiten ist es Kings längstes Buch überhaupt, und jeder weiß ja, dass ich seine Bücher tendeziell immer besser finde, je länger sie sind. Auf fantastische Art und Weise baut Stephen King hier ein unheimlich vielschichtiges Werk mit wahnsinnig vielen verschiedenen Charakteren auf, das einen von Anfang an gefangen nimmt und einfach nicht mehr loslässt. Das ist dieses Jahr bestimmt nicht mein letzter Reread gewesen!
Außerdem wirklich, wirklich gut gefallen hat mir diesen Monat „Das Attentat“ . Ich habe vor einigen Jahren schon einmal den Film und auch ein paar Folgen der Serie zu dem Buch gesehen und seitdem stand es auf meiner Leseliste – diesen Monat bin ich dann endlich dazu gekommen, und ich bin wirklich froh darüber! Ich habe den Protagonisten, Johnny Smith, geliebt, und die Geschichte selbst war wahnsinnig spannend und feinfühlig erzählt. Kurzum, ein Buch, das ich wirklich unheimlich gerne gelesen habe, und das ich bestimmt auch irgendwann nochmal lesen werde.
Aber auch sonst haben mir alle Bücher wirklich viel Spaß gemacht. Sowohl bei „Todesmarsch“ als auch bei „Dolores“ hatte ich das Gefühl, ein richtiges kleines Juwel entdeckt zu haben, bei „Stark. The Dark Half“ haben mir vor allem die Bilder, die King mit seiner Sprache erzeugt hat, wahnsinnig gut gefallen und „End of Watch“ war ein wirklich würdiger Abschluss der Bill Hodges Trilogie, obwohl ich es stellenweise nicht ganz so packend fand wie die ersten zwei Bände.
Genau wie letztes Jahr fand ich dieses Mal aber eigentlich auch wieder das Gesamterlebnis am schönsten – es war einfach toll, meinen Lieblingsautor auf so verschiedene Weise kennenzulernen. Ich habe diesen Monat einen Krimi, einen dystopischen Roman, einen Psychothriller, einen postapokalyptischer Roman, ein klassisches Horrorbuch und einen Mystery-Thriller gelesen. Wirklich breit gefächert also – und das ist es ja eigentlich, was mir an King am besten gefällt. Es macht mir wirklich einfach nur wahnsinnigen Spaß, ihn durch diese Lesemonate so intensiv in all seinen Facetten zu erleben und es wird deshalb im nächsten Jahr auch ganz sicher wieder einen Stephen King Monat geben. Vielen, vielen Dank deshalb natürlich auch wieder, an alle die dieses Jahr mitgelesen haben!

Für mich war der Oktober also ein wirklich schöner Lesemonat, und ich freue mich deshalb auch schon sehr auf den November. Obwohl es mir nach so viel Stephen King vermutlich etwas schwer fallen wird, die Welt seiner Werke wieder zu verlassen, so habe ich mir trotzdem schon ein paar Bücher überlegt, die ich nächsten Monat lesen will, und freue mich schon sehr darauf!
Besonders gespannt bin ich auf „Der Übergang“ von Justin Cronin – dass ich „The Stand“ diesen Monat so gut gemeistert habe hat mir den Mut gegeben, mich auch endlich an diesen dicken Schinken zu wagen, der schon seit Jahren ungelesen in meinem Regal steht. Außerdem werde ich im November auch endlich wieder meinen selbstgesetzten Lesezielen nachgehen können, die diesen Monat natürlich etwas kurz gekommen sind – hier will ich vor allem mit Andreas Steinhöfels „Die Mitte der Welt“ punkten. Auch ein paar Rezensionsexemplare möchte ich gerne lesen und rezensieren, bevor sie mir wieder komplett über den Kopf wachsen – allen voran Chuck Wendigs Star Wars Roman, „Nachspiel“. Es wird auf jeden Fall ein spannender Monat!

Wie ist es euch denn lesetechnisch diesen Oktober ergangen? Habt ihr eher viel oder wenig gelesen? Waren ein paar Halloween-mäßige Gruselbücher dabei? Vielleicht auch etwas von Stephen King? Habt ihr irgendeine besondere Empfehlung für mich, oder wollt mir von irgendeinem Buch ganz entschieden abraten? Lasst mir doch einfach einen Kommentar oder einen Link zu euren eigenen Monatsrückblicks-Posts da, wenn ihr so etwas geschrieben habt, ich freue mich auf jeden Fall sehr!

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.