Rückblick

Mein Lesemonat November

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Hallo, Leute! Und schwupps, ist der November schon wieder vorbei. Ich habe fast das Gefühl, dass die Zeit noch schneller vorbei geht, seit ich angefangen habe, am Ende jeden Monats einen kleinen Rückblick auf meine gelesenen Bücher zu schreiben. Ist der November wirklich schon wieder vorbei? Ist das Jahr wirklich schon wieder fast vorbei? Es kommt mir vor, als hätte ich erst vor ein paar Wochen meinen Jahresrückblick 2015 geschrieben, und jetzt ist es schon beinahe wieder Zeit für den nächsten – einfach unglaublich.
Obwohl die Zeit nur so dahin zu fliegen scheint, habe ich es diesen Monat trotzdem auf eine recht ansehnliche Zahl von Büchern gebracht – sechs Stück nämlich! Und das hier waren sie:

Der Übergang – Justin Cronin
Der Übergang #1
(1020 Seiten)

Die Zwölf – Justin Cronin
Der Übergang #2
(822 Seiten)

Die Spiegelstadt – Justin Cronin
Der Übergang #3
(983 Seiten)

Across the Universe – Beth Revis
Across the Universe #1
(398 Seiten)

Star Wars: Nachspiel – Chuck Wendig
Nachspiel #1
(477 Seiten)

Die Mitte der Welt – Andreas Steinhöfel
(460 Seiten)

Insgesamt komme ich damit auf 4106 Seiten – das ist für mich wirklich außergewöhnlich viel, und sogar mehr als ich letzten Monat während des Stephen King Lesemonats gelesen habe, bei dem ich sonst immer zu Höchstformen auflaufe. Zusätzlich habe ich auch noch etwa 150 Seiten von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson gelesen, habe das Buch dann aber schlussendlich abgebrochen, weshalb ich es nicht mitzählen möchte.
Diesen Monat gab es außerdem mal wieder ein ganz klares Lesehighlight von mir, nämlich „Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel. Das Buch hat mich von Anfang an mit seiner tollen Sprache und seinen interessanten Charakteren in seinen Bann gezogen, und obwohl ich mich gewzungen habe, zwischendurch Pausen zu machen, habe ich es innerhalb kürzester Zeit gelesen. Ich kann gar nicht glauben, dass ich es zuvor so lange auf meinem Regal habe verstauben lassen – da hat sich wirklich ein kleines Juwel versteckt gehabt!
Auch sonst habe ich diesen Monat überwiegend gute Bücher gelesen. Zum einen wäre da natürlich die „Der Übergang“-Reihe von Justin Cronin, die mich wahnsinnig gut unterhalten hat – wie sonst hätte ich die insgesamt fast 3000 Seiten auch so schnell verschlingen können? Diese epische, postapokalyptische Trilogie schafft eine wunderbar düstere und detailreiche Welt voll mit interessanten Charakteren, die ich wirklich jedem, der sich auch nur im entferntesten für diese Art von Büchern interessiert, ans Herz legen möchte. Toll war es natürlich außerdem, dass ich noch während ich die Reihe gelesen habe die Lesung des Autors von seinem dritten Buch, „Die Spiegelstadt„besuchen konnte. Vielen Dank nochmal an den Goldmann-Verlag für die Einladung hierzu! Justin Cronin ist wirklich ein wahnsinnig sympathischer, witziger Mensch, und die Einblicke, die er uns während der Lesung in seine Gedankenwelt gegeben hat, haben die Trilogie für mich noch interessanter gemacht!
Auch das Star Wars Buch „Nachspiel“ von Chuck Wendig hat mich vor allem mit seinen einzigartigen, liebenswerten Charakteren total begeistert, und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band, der nächstes Jahr erscheinen wird.

Eine Enttäuschung gibt es diesen Monat aber leider auch mal wieder, und zwar das oben bereits erwähnt „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Ich habe schon lange immer  wieder mit dem Gedanken gespielt, das Buch zu kaufen, und als ich es vor ein paar Wochen in einem kostenlosen Bücherschrank gefunden habe, habe ich mich natürlich total gefreut. Als ich es dann anfing kam die Ernüchterung aber relativ bald – das Buch liest sich zwar angenehm schnell, aber trotzdem habe ich nicht bis zum Schluss durchgehalten. Es war absolut nicht mein Humor und erschien mir einfach zu oft zu gezwungen lustig, sodass es mir allerhöchstens mal ein müdes Lächeln entlocken konnte. Außerdem konnte ich weder mit den Charakteren noch mit der Handlung viel anfangen, weshalb es mich irgendwann auch überhaupt nicht mehr interessiert hat, was auf den restlichen Seiten noch passiert und ich es schlussendlich einfach abgebrochen habe. Wirklich sehr schade!
Auch „Across the Universe“ hat mich bei diesem Reread deutlich weniger begeistert als noch vor fünf, sechs Jahren, als ich es zum ersten Mal gelesen habe – trotzdem war es ein nettes, schnelles Leseerlebnis und ich freue mich schon darauf, die nächsten Bände auch zu lesen!

Meine selbstgesetzten Leseziele habe ich diesen Monat größtenteils auch wieder erreicht. Ein Klassiker war im November zwar nicht dabei, dafür mit „Across the Universe“ aber ein Reread und mit Andreas Steinhöfel ein deutschsprachiger Autor.
Besonders gefreut habe ich mich, als ich am Ende des Monats festgestellt habe, dass ich mein Ziel, diverser zu lesen, mehr als nur erfüllt habe – sowohl „Die Mitte der Welt“ als auch „Star Wars: Nachspiel“ haben einen homosexuellen und „Across the Universe“ sowie die „Der Übergang“-Reihe jeweils einen nicht weißen Protagonisten. Ich glaube, es ist mir noch nie gelungen, ganz ohne darauf zu achten einen ganzen Monat lang kein einziges Buch mit nur weißen cishet Protagonisten zu lesen, was das Ganze nur umso besser macht!
Meinen SuB konnte ich diesen Monat, obwohl ich so viel gelesen und nichts neu gekauft habe, allerdings wieder nur um ein Buch veringern, denn neben einem Rezensionsexemplar („Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson) habe ich im letzten Monat auch eine LovelyBox mit ganzen vier tollen Büchern darin gewonnen! Ich habe mich wirklich wahnsinnig darüber gefreut und denke, dass diese neuen Bücher auch nicht sehr lange auf meinem SuB liegen werden, denn dafür bin ich viel zu gespannt auf sie.

Das war’s dann auch schon wieder von mir. Obwohl „schon“ vielleicht das falsche Wort ist – irgendwie werden meine Monatsrückblicke immer viel, viel länger als ich geplant hatte, und ich muss mich wahrscheinlich wirklich glücklich schätzen, wenn überhaupt jemand von euch bis hierhin gelesen hat.
Naja – wenn tatsächlich der ein oder andere durchgehalten hat, dann freue ich mich natürlich umso mehr! Vielleicht mögt ihr mir ja noch verraten, was ihr im November so gelesen habt? Habt ihr ebenfalls ein neues Lieblingsbuch entdeckt oder seid ihr vielleicht auch von einem Buch wahnsinnig enttäuscht worden? Habt ihr schon Lesepläne für den Dezember? Lasst mir einfach einen Kommentar da – mich interessiert sowas immer brennend!

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